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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte auf Basis der vorbörslichen Indikationen am Montag deutlich tiefer eröffnen. Händler erwähnten in diesem Zusammenhang vor allem die schwachen Vorgaben aus den USA, aber auch aus Asien. Begründet wurden die Abgaben dort mit anhaltenden Sorgen um die Schuldenkrise in Europa, aber auch um das Wachstum der Weltwirtschaft und dabei vor allem um die Dynamik der Chinesen.
Im Fokus steht das Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel, die über Hilfen für die angeschlagenen Euro-Länder Portugal und Griechenland beraten wollen. Zudem dürfte die Verhaftung des IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn in den USA vorerst für weitere Unsicherheitselemente sorgen, wenn auch der Effekt eher kurzfristiger Natur sein dürfte, wie es im Handel heisst.
Bis um 08.20 Uhr sinkt der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,64% auf 6'521,45 Punkte.
Der Schweizer Aktienmarkt könnte sich wie bereits in den letzten Tagen und Wochen aufgrund seiner defensiven Ausrichtung mit grossen Nahrungsmittel- und Pharmawerten besser halten als die europäischen Märkte. In Verbindung mit der saisonal schwächeren Börsenphase im Mai und Juni komme es vermutlich zu weiteren Umschichtungen in Richtung defensive Werte, sagte ein Händler. Die in den letzten Monaten von den Investoren verschmähten Pharmatitel wiesen eine immer noch attraktive Bewertung auf, sagte ein anderer Händler.
Schwach tendieren dürften dagegen weiter vor allem die Finanzwerte, die bereits letzte Woche aufgrund der neuen Unsicherheiten deutlich an Terrain eingebüsst hatten. So verlieren Swiss Re vorbörslich 1,1%, UBS und CS 1,0% und Julius Bär 0,9%. In der letzten Woche hatten die Werte zwischen 1,4% (CS) und 3,8% (UBS) eingebüsst.
Wegen der Konjunktursorgen sind auch die zyklischen Werte unter den grössten Verlierern. Holcim etwa büssen 0,9% ein, ABB, Richemont oder Adecco je 0,8%, Swatch 0,7%.
Klar besser halten sich die defensiven Werte. Synthes und Swisscom etwa verlieren nur je 0,4%, Nestlé 0,5% und Roche 0,6%. Kein vorbörslicher Kurs vorhanden ist für Novartis. Der Konzern hat am Wochenende neue (positive) Studiendaten zur Kombination der Medikamente Onbrez und Tiotropium bei chronischer Lungenerkrankung COPD veröffentlicht. Novartis und Roche gehörten in der Vorwoche mit einem Plus von 2,8% bzw. 2,7% zu den besten SMI-Werten, Nestlé hatten 1,1% zugelegt.
Im breiten Markt könnten die Aktien des Medtechunternehmens Oridion nach Q1-Zahlen und des Verpackungsglas-Herstllers Vetropack nach einem CEO-Interview im Fokus stehen.
uh/ps

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