Navigation

AKTIEN SCHWEIZ/Vorbörse: Erneute Kursverluste erwartet - Dubai-Schock sitzt tief

Dieser Inhalt wurde am 27. November 2009 - 08:50 publiziert

Zürich (awp) - Die Schweizer Aktien dürften den Handel am Freitag nach den starken Einbussen des Vortages erneut mit tieferen Kursen aufnehmen. Die massiven Geldprobleme des Emirats Dubai wirkten auf die internationalen Aktienmärkte wie ein Schock und hinterliessen auch heute in Asien ihre Spuren. Die asiatischen Börsen sind ebenfalls stark unter Druck gekommen und haben die Verluste im Handelsverlauf stetig ausgebaut.
Von der Dubai-Krise verschont geblieben ist bislang einzig die Wall Street. An "Thanksgiving" war die New Yorker Börse feiertagsbedingt geschlossen. Auch zu Wochenschluss ist aus den USA kaum mit Unterstützung zu rechnen, da an der Wall Street nur ein zeitlich abgekürzter Handel stattfindet. Ausserdem bleiben viele Marktteilnehmer am "Thanksgiving"-Wochenende dem Handel fern. Impulse könnte allerdings der US-Einzelhandel liefern. Am heutigen "Black Friday" fällt nämlich der Startschuss für das Weihnachtsgeschäft und an diesem Tag werden Hinweise dafür gesammelt, wie sich der Einzelhandel bis zu Weihnachten entwickeln könnte.
Bis um 08.20 Uhr sinkt der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,94% auf 6'224,12 Punkte.
Grössere Abgaben sind erneut bei den Banken zu erwarten. Hier ist die Nervosität aufgrund des Zahlungsaufschubs in Dubai schlagartig zurückgekehrt. So büssen CS vorbörslich um 0,9% ein und UBS geben um 1,0% nach.
Auch Versicherer leiden: ZFS stehen mit 0,9% oder Swiss Re mit 0,8% im Minus.
ABB geben um 1,1% nach. Der Industriekonzern stellt seine Automationsdivisionen neu auf. Per Anfang 2010 werden die Geschäftseinheiten der Divisionen Automationsprodukte und Robotik zu den zwei neuen Divisionen "Industrieautomation und Antriebe" und "Niederspannungsprodukte" zusammengefasst.
Im breiten Markt hat Dottikon ES für das erste Halbjahr einen Umsatzeinbruch vermelden müssen, während sich das Forstunternehmen Precious Woods mit den Banken über die mittelfristige Finanzierung geeinigt hat.
mk/ch

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?