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AKTIEN SCHWEIZ/Vorbörse: Etwas schwächer erwartet - Wenig Impulse

Dieser Inhalt wurde am 26. November 2009 - 08:50 publiziert

Zürich (awp) - Die Schweizer Börse dürfte heute Donnerstag auf Basis der vorbörslichen Indikationen leicht tiefer eröffnen. Von der Wall Street habe es nach Europaschluss keine wichtigen Impulse mehr gegeben, heisst es am Markt. Die Börse in Tokio verzeichnete indes geringe Abschläge.
Hierzulande liegen kaum Unternehmensnews vor. Angesichts des heutigen Feiertages "Thanksgiving" in den USA und der entsprechend dünnen Agenda sei mit einem sehr ruhigen Handel zu rechnen, lautet die Einschätzung. Weil auch am Freitag in den USA lediglich ein verkürzter Handel stattfinde, hätten sich bereits viele Akteure für diese Woche verabschiedet.
Bis um 08.20 Uhr sinkt der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,44% auf 6'393,65 Punkte. Bei den Einzeltiteln liegen die Abgaben zwischen -0,4% und -0,6%.
Richemont (-0,5%, Vortag +5,9%) werden von Goldman Sachs mit einem höheren Kursziel eingestuft. Die Anlageempfehlung "Buy" bestätigen die Analysten und nehmen die Titel gleichzeitig in die "Conviction Buy List" auf. Die Luxusgüterindustrie und insbesondere Richemont sollten den Angaben zufolge vom gestiegenen Konsumentenvertrauen profitieren. Auch die Citigroup hebt das Kursziel an. Swatch verlieren ebenfalls 0,5% (Vortag +2,6%).
Für Holcim (-0,5%) vergibt Goldman Sachs ein höheres Kursziel ("Neutral"). Die Drittquartalszahlen der europäischen Bau- und Baustoffkonzerne hätten gezeigt, dass die Bautätigkeit und Margen in den Emerging Markets mit Ausnahme von Osteuropa robuster waren, schreiben die Experten. ING nimmt die Abdeckung der Valoren mit "Buy" auf.
UBS, CS und Julius Bär (jeweils -0,5%) werden etwas tiefer gestellt. Dies gilt auch für die defensiven Roche (-0,6%), Nestlé (-0,5%) und Novartis (-0,6%).
Nachrichten gibt es lediglich von Unternehmen aus der zweiten Reihe. So hat Cicor die Bezugsrechtemission gemäss eigenen Angaben erfolgreich abgeschlossen.
Edipresse steigt aus seiner Minderheitsbeteiligung an der Verlagsgesellschaft der Walliser Zeitung "Le Nouvelliste" aus und Gurit hat den 50%-Anteil am Joint Venture GuMa an den bisherigen Joint Venture-Partner Mazzucchelli verkauft.
Die BVZ Holding sieht sich im laufenden Geschäftsjahr 2009 trotz weltweiter Rezession, ungünstiger Währungsentwicklungen sowie der Sorge vor der Grippe-Pandemie auf Kurs, wie sie heute mitteilte.
cc/ch

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