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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte die neue Woche mit etwas tieferen Kursen starten. Händler verweisen dabei auf die Vorgaben aus den USA, wo die Wall Street am Freitag aufgrund anhaltender Sorgen über Griechenland etwas tiefer schloss. Das im Vorfeld des EU-Gipfels anhaltende Gerangel um Finanzhilfen für Griechenland dürfte die Aktienmärkte mit Kursverlusten in die neue Woche starten lassen, sagte ein Händler.
Auch aus charttechnischer Sicht habe der Markt derzeit etwas Mühe, hiess. Der Widerstand bei 6'900 Punkten im SMI habe sich zuletzt als sehr stark erwiesen, hiess es. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones stand am Montagmorgen gegenüber dem Europa-Schluss vom Freitag leicht tiefer. In Tokio blieb die Börse wegen eines Feiertages geschlossen.
Um 08.20 Uhr steht der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,42% tiefer bei 6'851,80 Punkten.
Unternehmensnews von Blue Chips gibt es zum Wochenanfang kaum. Die Meldung von Roche (-0,7%), dass für das Medikament Mabthera in Europa eine erweiterte Zulassung bei fortgeschrittenem follikulärem Lymphom beantragt wurde, dürfte die Märkte kaum bewegen. Auch Novartis (-0,7%) notieren in ähnlichem Ausmass tiefer. Die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der verabschiedeten Gesundheitsreform in den USA könnte hier etwas Druck ausüben, hiess es.
Im Fokus dürften weiter die Banken stehen. Die Credit Suisse (-0,5%) hat auf die Ermittlungen deutscher Behörden in der Datenklau-Affäre schnell reagiert. Die Grossbank hat Reisen von Kundenberatern ins Nachbarland stark eingeschränkt. Seit längerem brauche es für Kundenbesuche im Ausland eine Bewilligung. Momentan werde die Reisetätigkeit nach Deutschland sehr restriktiv gehandhabt, bestätigte ein CS-Sprecher Berichte vom Wochenende in den Medien.
Bei der UBS (-0,3%) sind nach wie vor die exorbitanten Boni und die geplante Entlastung früherer Manager ein Thema. Die Stiftung Ethos werde sich an der Generalversammlung vom 14. April jedenfalls gegen verschiedene Anträge des UBS-Verwaltungsrates stellen, liess sie am Morgen verlauten. Der Vergütungsbericht werde abgelehnt, da er Mängel aufweise und die Best Practice nicht respektiere. Und die traktandierte Entlastung der Organe werde abgelehnt, weil diese die Verantwortung für die beträchtlichen Verluste der vergangenen Jahre trügen.
Ansonsten haben diverse Unternehmen aus dem Small- und Mid-Cap-Bereich ihre Geschäftszahlen veröffentlicht. Es sind dies etwa Meyer Burger, Winterthur Technologie sowie Metall Zug.
uh/cc

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