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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse dürfte auf der Basis vorbörslicher Indikationen etwas tiefer eröffnen. Die Anleger dürften sich weiter zurück halten, hiess es unter Marktbeobachtern. Bereits am Vortag seien die Märkte in eine Wartestellung übergegangen und an der Lage habe sich seither wenig geändert. Allerdings hat die Volatilitä deutlich abgenommen und wieder das Niveau vor der Katastrophe in Japan erreicht. So sank das hiesige Volatilitätsbarometer VSMI am Dienstag um über 7% auf 17,64 Punkte.
Die finanziellen Auswirkungen der Katastrophe in Japan werden von der Regierung auf umgerechnet bis zu 220 Mrd EUR geschätzt, allerdings ohne die Folgen aus der AKW-Katastrophe. Im AKW Fukushima wird weiterhin um die Kontrolle der Reaktoren gerungen. Auch in Nordafrika und dem Nahen Osten ist die Lage unverändert in Bewegung. In Libyen wird weiter gekämpft, zudem ist es vor allem in Jemen und Syrien zu weiteren Unruhen gekommen. Insbesondere neuerlich anziehende Rohstoffpreise dürften sich negativ auswirken.
Der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI sinkt bis um 08.20 Uhr um 0,34% auf 6'205,78 Punkte.
Unter den SMI-Titel fallen Swiss Re (-0,7%) etwas auf. Der Mitbewerber Munich Re hatte am Dienstagabend eine - allerdings teils erwartete - Gewinnwarnung publiziert. Der Rückversicherer schätzt die Schäden aus dem Erdbeben und Tsunami in Japan auf 1,5 Mrd EUR vor Steuern. ZFS (-0,5%) geben in diesem Zusammenhang ebenfalls nach. Am Vortag profitierten die Titel noch von einer Heraufstufung durch die Société Générale.
Bankwerte geben ebenfalls etwas deutlich nach. So notieren UBS um 0,6%, CS um 0,5% und Julius Bär um ebenfalls 0,5% tiefer. Heute dürfte sich der Blick der Investoren wieder etwas mehr auf die Eurozone richten. Das Parlament Portugals stimmt über das neue Sparpaket ab. Sollte das Paket nicht verabschiedet werden, könnte sich das Land unter Umständen unter den Euro-Rettungsschirm stellen wollen, erwarten Marktbeobachter.
Die am Vortag stark gesuchten Luxustitel Richemont (-0,5%) und Swatch (-0,4%) verlieren nach Gewinnmitnahmen etwas.
Die Indexschwergewichte Nestlé, Novartis und Roche (je -0,3%) notieren durchschnittlich tiefer. Kaum eine grossen Einfluss auf die Novartis-Notierungen dürfte eine Verlängerung der Prüfzeit für Arcapta Neohaler/Onbrez Breezhaler durch die US-Gesundheitsbehörde FDA um drei Monate haben. Dies, nachdem der vorberatende Ausschuss Anfang Monat bereits die tiefere der beiden beantragten Dosierungen zur Zulassung empfohlen hatte.
Weiter fallen unter den konjunktursensitiven Werten Adecco (-0,5%) nach neuerlichen Abgaben durch etwas überdurchschnittliche Verluste auf.
Im breiten Markt haben OC Oerlikon, der Flughafen Zürich, Comet und Adval Tech mit positiven News aufgewartet. Gemischter sieht die Bilanz von Repower aus; der Energiekonzern rechnet 2011 mit einem Gewinnrückgang.
rt/uh

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