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AKTIEN SCHWEIZ/Vorbörse: Etwas tiefere Eröffnung erwartet

Dieser Inhalt wurde am 02. November 2009 - 08:50 publiziert

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt wird am Montag wohl etwas schwächer in die neue Woche starten. Dabei dürfte es zu Handelsbeginn, nach den Kursverlusten vom Freitag und schwachen Vorgaben aus den USA und Asien, noch zu einigen Anschlussverkäufen kommen. Der Insolvenzantrag des US-Finanzhauses CIT dürfte Händlern zufolge erneut Spuren hinterlassen und könnte die Banken leicht unter Druck setzen. Auf der Gegenseite werden die Konjunkturdaten aus China positiv gewertet: Der Einkaufsmanagerindex ist im Oktober auf ein 18-Monats-Hoch geklettert.
Am Nachmittag dürfte dann der ISM-Einkaufsmanagerindex aus den USA auf das Interesse der Anleger stossen. Ausserdem werden noch Daten zu den Hausverkäufen und den Bauausgaben erwartet. In der Woche ragen aber die Zinsentscheidung der US-Notenbank (Mittwoch) sowie der Arbeitsmarktbericht (Freitag) heraus. In der Schweiz veröffentlichen ab Dienstag eine Reihe von Unternehmen die Quartalsberichte. So werden an diesem Tag die Zahlen der UBS und jene von Swiss Re erwartet, am Mittwoch folgen Nobel Biocare und Clariant, am Donnerstag ZFS, Petroplus sowie Adecco.
Bis um 08.20 Uhr sinkt der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,09% auf 6'280,17 Punkte.
Die meisten vorbörslichen Titel geben zwischen 0,1 und 0,2% nach. So verlieren etwa Nestlé, Swatch oder Swiss Life 0,2%, während Roche, Novartis oder UBS um 0,1% nachgeben.
Die UBS hält einem Medienbericht zufolge am Global Asset Management-Bereich fest. Damit habe Bereichsleiter John Fraser einen Strich um die in den vergangenen Monaten brodelnden Gerüchteküche gezogen. Ausserdem seien in den USA mit der Börsenaufsicht SEC und anderen Banken Verhandlungen über einen Vergleich im Zusammenhang mit dem Handel von Kommunal-Bonds im Gange, heisst es in der Presse.
Als einzige Titel legen Julius Bär (+0,3%) zu. Die Citigroup hat das Rating mit "Buy" gestartet.
Übers Wochenende hat der Baukonzern Implenia für Wirbel gesorgt. In der Sonntagspresse hat die österreichische Strabag ihr Interesse an einer Implenia-Beteiligung angemeldet. Heute Morgen erklärte Implenia, Laxey habe die Credit Suisse beauftragt, strategische Alternativen im Zusammenhang mit der von Laxey gehaltenen Implenia-Beteiligung zu prüfen. Dabei habe Strabag Implenia darüber informiert, dass sie weiterhin an einer Beteiligung an Implenia interessiert sei und verschiedene mögliche Formen einer Kooperation diskutieren möchte.
mk/cc

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