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AKTIEN SCHWEIZ/Vorbörse: Festere Eröffnung erwartet

Dieser Inhalt wurde am 23. Oktober 2009 - 08:40 publiziert

Zürich (awp) - Die Schweizer Börse dürfte auf der Basis vorbörslicher Indikation fester eröffnen. Die positiven Vorgaben aus den USA würden den Markt beleben, hiess es im Handel. An der Wall Street hatte der Dow Jones Index nach überraschend gut ausgefallenen Quartalsberichten von US-Unternehmen und gestützt auf Kursgewinne bei Finanztiteln am Vorabend deutlich fester geschlossen. Gegenüber dem Stand bei Börsenschluss in Europa legte der Dow Jones noch einmal um 80 Punkte zu.
Nach den Q3-Abschlüssen von vier SMI-/SLI-Unternehmen am Vortag ist die Agenda heute dünn. Aus diesem Kreis legten einzig Syngenta Zahlen vor. An Makrodaten könnten Daten aus der Eurozone - Einkaufsmanagerindizes und der ifo-Geschäftsklimaindex - sowie aus den USA zu den Verkäufern bestehender Häuser im September Impulse liefern.
Bis um 08.25 Uhr legt der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,77% auf 6'455,28 Punkte zu. Dabei verzeichnen die allermeisten SMI-Valoren in etwa durchschnittliche Avancen.
Einzig Syngenta (+0,3%) können mit der allgemeinen Kurssteigerung nicht ganz mithalten. Die Titel würden angesichts der mit dem Q3-Ergebnis etwas verfehlten Prognosen hinterher hinken, hiess es unter Marktbeobachtern.
In Nestlé (+0,8%) lässt der Zwischenbericht des Mitbewerbers Danone, der unter den Erwartungen lag, die Leistung des Konzerns aus Vevey in einem (noch) besseren Licht stehen. Die Titel konnten bereits am Vortag um 1,4% zulegen.
Unter den weiteren Indexschwergewichten hat Novartis (+0,8%) die erwartungsgemässe EU-Zulassung des Bluthochdruck-Senker-Kombis Exforge HCT gemeldet. Roche (+0,8%) legen ebenfalls durchschnittlich zu.
Unter den Finanzwerten korrigieren CS (+0,8%) die Vortageseinbussen etwas. Aber auch UBS (+0,8%) und Julius Bär (+0,8%) legen zu.
Swiss Re (+0,8%) hat auf heute Nachmittag eine Telefonkonferenz aus Baden-Baden über die Tendenzen in der Erneuerungsrunde anberaumt.
Im breiten Markt dürfte heute u.a. Georg Fischer im Rampenlicht stehen. Der Schaffhauser Konzern hat sich zur mittelfristigen Finanzierung eine Kreditlinie über 420 Mio CHF gesichert.
rt/ps

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