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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte sich am Donnerstag von der zuletzt schwachen Kursentwicklung erholen und etwas fester in den Handel starten. Nach mehrtägiger Durststrecke sei es Zeit für eine technische Gegenbewegung, heisst es am Markt. Unterstützung kommt aus dem Ausland: Die US-Börsen hatten sich im späten Handel von ihren Tagesverlusten erholt und mit Gewinnen geschlossen. Auch aus Asien kommen positive Vorgaben.
Der Ausflug in den Plusbereich könnte aber nur von kurzer Dauer sein, wie Marktbeobachter glauben. Schliesslich sei die Unsicherheit an den Finanzmärkten weiterhin gross und die jüngsten Konjunkturdaten hätten die Sorgen nicht entkräften können. So befinde sich der Immobilienmarkt in den USA auf dem Rückweg in die Rezession. Nun müsse sich zeigen, ob dies auch für die gesamte Wirtschaft gelte.
Der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI steht um 08.20 Uhr um 0,78% höher auf 6'146,44 Punkten. Dabei bewegen sich alle Einzeltitel in einer engen Spanne von +0,7% bis +0,9%.
Die SMI-Schwergewichte dürften heute im Zentrum des Interesses stehen: Nestlé und Novartis haben den Verkauf des verbliebenen Alcon-Anteils über die Bühne gebracht, wie bekannt wurde. Der Verkauf der rund 52% hohen Beteiligung für 28,3 Mrd USD sei am Mittwoch abgeschlossen worden, teilten die Unternehmen gemeinsam mit. Novartis hält damit nun 77% am Augenheilkonzern.
Ausserdem dürfen die Novartis-Tochter Sandoz und der US-Konzern Momenta ein Generikum für den Blutverdünner Lovenox von Sanofi-Aventis weiter in den USA vertreiben. Ein US-Gericht weigerte sich laut Medienberichten, das Medikament zu stoppen.
Bei Nestlé rücken zudem die Zahlen der Beteiligung L'Oréal in den Blick der Anleger. Der weltgrösste Kosmetikkonzern hat im ersten Halbjahr seinen Gewinn unerwartet kräftig gesteigert. Auch für die zweite, traditionell stärkere Jahreshälfte äusserte sich das Management optimistisch.
Zu Bâloise aus dem SLI liegen ebenfalls Halbjahreszahlen vor. Der Versicherer ist im ersten Halbjahr erneut stark gewachsen. Dabei war das Wachstum wiederum stark vom Geschäft mit Lebensversicherungsprodukten für vermögende Kunden geprägt. Trotz überdurchschnittlich hohen Kosten für Grossschäden konnte die Gesellschaft das operative Ergebnis steigern, der Reingewinn ging dagegen zurück. Die Vorgaben der Analysten wurden aber mit dem Gewinn und insbesondere mit dem Geschäftsvolumen übertroffen.
Im breiten Markt hat eine ganze Reihe von Unternehmen Zahlen vorgelegt, darunter Allreal, Valora und die Banque Privée Edmond de Rothschild. Schindler erhielt in China den Zuschlag für ein Eisenbahn-Ausbauprojekt.
cc/ra

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