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AKTIEN SCHWEIZ/Vorbörse: Leicht freundlich erwartet - Wenig Impulse

Dieser Inhalt wurde am 31. Mai 2010 - 08:45 publiziert

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Montag auf Basis vorbörslicher Indikationen mit leichten Aufschlägen eröffnen. Die Wall Street war am Freitag nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens im späten Handel zwar deutlich abgerutscht und hatte im Minus geschlossen. Seitdem konnte sich der Future auf den US-Leitindex allerdings wieder erholen. Positive Vorgaben kommen zudem aus Japan.
Die Herabstufung von Spanien durch Fitch sollte die Märkte nicht wesentlich belasten, meinen Händler. Die Entwicklung habe sich abgezeichnet. Für den weiteren Verlauf fehlen unterdessen wichtige Impulse, denn die Börsen in London und New York sind feiertagsbedingt geschlossen. Insofern könnte der Händel eher orientierungslos verlaufen, heisst es. Nachrichten von den Bluechips sind zudem Mangelware.
Bis um 08.25 Uhr rückt der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,08% auf 6'327,19 Punkte vor.
UBS avancieren um 0,5%. Die Grossbank will ihr Wealth-Management-Geschäft rasch wieder in die schwarzen Zahlen führen. Er strebe so bald wie möglich ein positives Quartal an, erklärte der neue Bereichsleiter Jürg Zeltner im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft". CS und Julius Bär können ebenfalls um 0,5% zulegen. Dies gilt auch für die Assekuranzen.
ABB (+0,5%) gewinnen im selben Rahmen, das Unternehmen hat über ein Entwicklungsprojekt in Helsinki informiert. Zusammen mit dem staatlichen Versorgungsunternehmen Helsinging Energia und Nokia Siemens Network will ABB im neuen Stadtviertel Kalasatama ein intelligentes Stromnetz, Smart Grid genannt, installieren.
Bei den defensiven Werten notieren Nestlé und Novartis um 0,5% bzw. 0,6% fester, während Roche um 0,1% zulegen.
Im breiten Markt dürften Transocean einmal mehr im Blick der Anleger stehen. Nach dem Scheitern des jüngsten Versuchs von BP, den Ölfluss im Golf von Mexiko zu stoppen, können offenbar nur noch Entlastungsbohrungen helfen. Dies soll aber mindestens bis August dauern. BP hatte die gesunkene Plattform "Deepwater Horizon" von Transocean geleast.
Bei OC Oerlikon gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Der russische Investor Viktor Vekselberg will sich mit der Busse im Zusammenhang mit seinem Einstieg beim Traditionsunternehmen nicht abfinden und beschreitet den Gerichtsweg.
cc/ch

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