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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte gemäss vorbörslicher Indikation mit Verlusten in den ersten Tag der neuen Handelswoche starten. Händler verweisen vor allem auf die sehr schwache Entwicklung der US-Börsen zum Wochenschluss. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones gab zudem seit dem Handelsende in Europa am Freitag rund 0,5% nach.
Schwächere Quartalszahlen sowie enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA am vergangenen Freitag hätten erneut Sorgen über die weitere wirtschaftliche Entwicklung entfacht, kommentiert ein Händler. Von der asiatischen Leitbörse in Tokio kommen keine Impulse, da diese wegen eines Feiertags geschlossen ist.
Gegen 08.25 Uhr sinkt der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,41% auf 6'159,17 Punkte. Insgesamt zeigen sich alle Kurse im Minus.
Bei den schwer gewichteten Pharmawerten Roche und Novartis geht es um jeweils 0,3% abwärts. Roche waren am Freitag wegen kritischen Äusserungen eines Ausschusses der US-Gesundheitsbehörde FDA zu Avastin die grössten Verlierer (-4,2%) gewesen. Bei Novartis herrscht unterdessen Zuversicht, denn der CEO will die Margen halten oder gar erhöhen, wie er in einem Zeitungsinterview im Nachgang zu den Halbjahreszahlen sagte. Die Analysten von Barclays erhöhten unterdessen das Kursziel auf 53 (50) CHF und belassen die Titel auf "Underweight".
Das Börsenschwergewicht Nestlé (-0,3%) lässt dem Markt unterdessen kaum Luft nach oben.
Die Banktitel UBS, CS und Julius Bär geben im Einklang mit dem Gesamtmarkt nach. Bei Julius Bär senkte die Citigroup das Kursziel auf 42 (45) CHF. SGS (-0,3%) profitieren zunächst nicht von einer Hochstufung . Die UBS hat die Einschätzung nach "soliden" Halbjahresergebnissen auf "Neutral" von "Sell" angehoben.
Die kräftigsten Verluste verbuchen die volatilen Titel von Transocean (-3,2%), die am Freitag noch um mehr als 2% gestiegen waren. Im Kampf gegen die Ölpest vor der US-Küste gibt es für BP neue Probleme. Die US-Regierung wies am Sonntagabend (Ortszeit) auf ein Leck in der Nähe des Bohrlochs im Golf von Mexiko hin.
Kühne+Nagel (keine vorbörsliche Indikation) stehen mit Halbjahreszahlen im Zentrum. Das Logistikunternehmen realisierte in allen Geschäftsbereichen eine über dem Markt liegende Volumenentwicklung und gewann damit weitere Marktanteile.
Die zu den grösseren Nebenwerten gehörenden Titel von Georg Fischer (vorbörslich keine Indikation) dürften nachgefragt werden, hat doch das Unternehmen mit den vorgelegten Halbjahreszahlen die Markterwartungen klar übertroffen.
ps/uh

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