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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte den Handel am Dienstag leichter eröffnen. Belastend dürften sich die schwachen Vorgaben aus den USA auswirken, wo die wichtigsten Indices am Montag kurz vor Handelsschluss auf Tagestiefststände gerutscht sind, von welche sie sich nicht mehr richtig erholen konnten. Die Vorgaben aus Asien sind indes leicht positiv. Unternehmensseitig sind wenige News zu verzeichnen. Clariant und Nestlé halten Investorentage ab. Im breiten Markt haben Aryzta, Züblin und Burckhardt Compressions Ergebnisse publiziert.
Am Vormittag werden zudem aus der EU der Einzelhandelsumsatz für den April erwartet. Das Sentiment dürfte aber auch am Dienstag von den anhaltenden Konjunktursorgen und der Abwesenheit einer anhaltenden Lösung der Probleme der hochverschuldeten Euroländer belastet werden. So ist nach Informationen aus Brüssel ein neues milliardenteures Hilfspaket für den Schuldensünder Griechenland noch lange nicht unter Dach und Fach. Derweil sind in Athen tausende Griechen auf die Strasse gegangen und haben gegen den harten Sparkurs protestiert.
Bis um 08.25 Uhr sinkt der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI um 0,42% auf 6'343,00 Punkte.
Vorbörslich mit den grössten Abgaben zeigen sich Finanztitel, welche von der Angst rund um die griechischen Staatsfinanzen belastet werden. So sind UBS, CS und Julius Bär alle -0,6% oder tiefer indiziert. Aber auch Assekuranzwerte wie ZFS stehen deutlich tiefer.
Mit Abgaben präsentieren sich auch Zykliker wie Adecco, Holcim oder ABB, die gegenüber den Schlusskursen vom Montag 0,5% verlieren. Hier drücken vor allem die Sorgen um eine schwächere US-Konjunktur auf die Gemüter.
Bei den Luxusgütertitelns Richemont und Swatch sind mit -0,5% ebenfalls Verkaufstendenzen impliziert. Die Titel hatten bereits am Vortag deutlich Federn gelassen, belastet durch ein Zeitungsinterview mit Swatch-CEO Nick Hayek. Demnach verliert der Konzern wegen des starken Frankens monatlich 50 Mio bis 60 Mio CHF an Umsatz.
Unternehmensseitig hat Clariant die Finanzziele anlässlich der Investorentage angehoben. Neu strebt das Unternehmen nach der Übernahme der Süd-Chemie bis zum Jahre 2015 einen Umsatz von über 10 Mrd CHF an sowie eine EBITDA-Marge vor Sondereffekten von mehr als 17%. Auch die Ziele für das laufende Jahr wurden angehoben. Neu rechnet das Unternehmen 2011 mit einem Umsatzwachstum in Lokalwährungen im hohen einstelligen Bereich sowie einer EBITDA-Marge im Bereich von 13,5 bis 14,5%.
Bei Novartis (-0,3%) berichtet das Wall Street Journal von einer Pole-Position im Übernahmekampf um die US-Gesellschaft Gen-Probe. Gemäss den Mutmassungen sei eine Übernahme durch Novartis am wahrscheinlichsten, falls es überhaupt zu einem Deal komme. Dagegen seien andere Bieter wie Technologies Corp. und Thermo Fisher Scientific Inc. an die Seitenlinie gedrängt worden, berichtet die Zeitung.
Im breiten Markt präsentierte der Backwarenkonzern Aryzta die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2010/11 (per Ende April). Demnach konnte der Umsatz um 32% gesteigert werden, hauptsächlich getragen durch Akquisitionen. Mit dem vorgelegten Zahlenkranz konnte das Unternehmen die Erwartungen der Investorengemeinde deutlich übertreffen.
Etwas unter den Erwartungen ausgefallen sind die Jahresabschlüsse von Burckhardt und Züblin, wobei letztere bereits Mitte Mai vorläufige Umsatzzahlen präsentiert hatten.
Bei Schulthess vermeldete NIBE das provisorische Zwischenergebnis des Übernahmeangebots. Demnach wurde den Schweden bis jetzt 85,26% der Aktien angeboten. Über das Zustandekommen des Kaufangebots werde NIBE im Rahmen der Veröffentlichung des definitiven Zwischenergebnisses am 10. Juni informieren, teilte die Gruppe am Dienstag mit.
dl/cc

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