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Zürich (awp) - Gestützt auf positive Vorgaben aus Übersee wird der Schweizer Aktienmarkt am Donnerstag mit moderaten Gewinnen erwartet. Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich dabei auf die Ergebnisse von ZFS, Swiss Re und Givaudan und die bereits am Vorabend vorgelegten Zahlen von Transocean.
Auf der Konjunkturagenda stehen erst am Nachmittag einige Impulsgeber. So teilen die Bank of England und die Europäische Zentralbank ihre Zinsentscheidungen mit. Änderungen werden von Experten allerdings nicht erwartet. Im weiteren Verlauf geben dann die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe einen letzten Hinweis auf den am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht aus den USA.
Der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI steigt bis um 08.20 Uhr um 0,17% auf 6'391,09 Punkte.
ZFS schloss leicht unter den Erwartungen der von AWP befragten Analysten ab - vorbörslich gingen die Titel bereits mit -2,7% auf Talfahrt. Im zweiten Quartal wurde die Rechnung durch Rückstellungen für Kreditausfälle auf dem Portfolio mit gewerblichen Immobilienkrediten in Grossbritannien und Irland belastet, die um 330 Mio USD erhöht wurden.
Unterdessen konnte der Rückversicherer Swiss Re mit dem Gewinn die Erwartungen zwar klar übertreffen. Allerdings verfehlte die Combined Ratio und die Prämieneinnahmen die Schätzungen. Entsprechend gehörten die Titel mit minus -1,4% zu den wenigen Verlieren vor Börsenstart.
Givaudan glänzte mit durchweg besser als erwarteten Ergebnissen. Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn konnte der Aromen- und Riechstoffhersteller die Erwartungen übertreffen. Der Ausblick bleibt optimistisch: Givaudan zeigt sich zuversichtlich, im Gesamtjahr ein stärkeres Wachstum als der Markt zu erreichen.
Bei Transocean müssen Anleger sowohl einen Umsatz- als auch Gewinnrückgang verdauen, die Schätzungen der Analysten wurden teils aber sogar übertroffen. Die Folgen des Ölunglücks im Golf von Mexiko für das operative Geschäft sowie der Ausgang der Untersuchungen und Klagen in den USA sind weiter unklar. Eine Dividendenzahlung ist fraglich. Vorbörslich stand nach Vortagesgewinnen von mehr als 8% nun ein leichtes Plus von 0,3%.
Swisscom könnten im Verlauf von einer Studie gebremst werden. Bereits am Vortag wurde von Händlern der lediglich bestätigte Ausblick bemängelt, nun stufte die Deutsche Bank die Titel auf "Hold" von "Buy" ab. Vorbörslich hielten sich die Titel indes noch mit 0,3% im Plus. Swatch (+1,2%) zogen indes nach einigen Kurszielerhöhung in Reaktion auf die Zahlen weiter an.
Im breiten Markt berichteten Lem, Belimo sowie die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) über die Entwicklung im ersten Halbjahr.
dr/cf

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