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Zürich (awp) - Am Schweizer Aktienmarkt zeichnet sich am Freitag erneut ein negatives Bild ab. Gemäss vorbörslichen Indikationen dürften die Schweizer Dividendenpapiere weiter unter den neu aufgekommen Konjunkturängsten leiden und zumindest in der Eröffnungsphase negativ tendieren. Die Vorgaben aus den USA jedenfalls sind wenig verheissungsvoll, womit sich der seit drei Tagen andauernde Abwärtstrend am hiesigen Aktienmarkt fortsetzen dürfte.
Dank ansprechender Konjunkturdaten gestern in den USA konnte Wall Street zwar vorübergehend in die Gewinnzone vorstossen, gegen Handelsende rutschten die Kurse dann aber wieder deutlich ins Minus. In Asien ist das Bild gemischt. Einige Märkte notierten zumindest leicht im Plus. Der japanische Nikkei drehte nach einer erneuten Intervention der japanischen Notenbank zwar vorübergehend ins Plus, gab die Gewinne aber bis zum Schluss wieder ab und schloss 1% im Minus.
Um 08.25 Uhr steht der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI 0,25% tiefer auf 6'287,66 Punkten. Die Wochenverluste bis dahin liegen bei knapp 1,5%.
Von Unternehmensseite gibt es nur sehr wenige News. Der Fokus bleibe auf internationale Konjunkturdaten gerichtet, heisst es im Markt. So veröffentlicht das ifo-Institut den Geschäftklimaindex für Deutschland, und am Nachmittag folgen aus den USA weitere Indikatoren.
Vorbörslich zeigen sich bei den einzelnen Titeln keine grossen Unterschiede, wobei laut Marktteilnehmern die (Gross)-Banken und zyklische Titel am ehesten weiter unter Druck bleiben dürften. Credit Suisse und UBS zählten gestern mit -3,2% und -1,9% bereits zu den grössten Verlierern.
Etwas Auftrieb durch positive News könnten die Aktien von Novartis (-0,2%) erleben. So haben die Basler die US-Rechte für das Blasen-Medikament Enablex an die irische Warner Chilcott verkauft und erhalten dafür 400 Mio USD in Cash. Ausserdem hat der deutsche Konkurrent Merck bei der Zulassung eines Multiple-Sklerose-Medikamentes einen Rückschlag erlitten. Dies wird als positiv für Novartis gesehen, weil im Rennen um die erste Tablette zur Behandlung der bislang unheilbaren Krankheit auch Novartis mitmischt.
uh/ps

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