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Zürich (awp) - Die Schweizer Börse zeigt sich zum Wochenschluss in der Eröffnungsphase leicht fester. Die Vorgaben aus den USA würden die Anleger zuversichtlich stimmen, hiess es unter Marktbeobachtern. So konnte der Dow-Jones-Index nach Börsenschluss in Europa noch um rund zwei Drittelprozent zulegen. Allerdings tendierten die Märkte in Asien uneinheitlich. Eine Stütze bieten dem SMI nach Quartalszahlen vor allem die Index-Schwergewichte Nestlé, in geringerem Umfang auch Roche und Novartis sowie - ebenfalls nach Zahlen - Syngenta.
Für eine gewisse Zurückhaltung würden aber die anhaltenden Sorgen über die Inflationsentwicklung und den Ausgang der Wahlen in Finnland dieses Wochenende sowie der Eurex-Verfall sorgen. So stehen u.a. die Konsumentenpreise aus der EU und den USA an; in China zog die Inflation jüngst etwas stärker an als erwartet. In Finnland zeigen Umfragen, dass eine Mehrheit der Bevölkerung gegen eine Beteiligung am Euro-Rettungsschirm für die EU-Peripherie-Staaten ist. Dies hatte bereits am Vortag Anlass für eine gewisse Vorsicht gegeben.
Der Blue-Chips-Index SMI steht um 09.30 Uhr 0,50% höher auf 6'388,78 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) steigt um 0,28% auf 1'014,54 Zähler, der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,45% auf 5'825,89 Stellen.
Unter den SMI-Titeln stehen nach Quartalszahlen Nestlé und Syngenta im Scheinwerferlicht. Nestlé (+1,5%) lag vor allem mit dem organischen und Mengenwachstum deutlich über den Konsensschätzungen und am oberen Ende der Erwartungen bzw. darüber. Das Management des Nahrungsmittelkonzerns hat zudem den Ausblick für das laufende Jahr bestätigt. Die Nahrungsmitteltitel stützen dank ihrer starken Gewichtung den SMI deutlich und sind für gut die Hälfte der Gewinne des Leitindex verantwortlich
Ebenfalls eine Stütze bieten Novartis (+0,6%), die am kommenden Dienstag ihren Quartalsabschluss vorlegen. Roche GS (+0,2%) holen etwas auf, nachdem die Titel am Vortag im Zuge der Quartals-Umsatzzahlen noch knapp gehalten geschlossen hatten.
Syngenta (+1,1%) lag sowohl bei Gesamtumsatz als auch in den Teilbereichen Pflanzenschutz und Saatgut deutlich über den Konsenserwartungen und im oberen Bereich der Analystenprognosen. Das Unternehmen macht gemäss Management zudem grosse Fortschritte bei der Implementierung der neuen Strategie.
Zu den weiteren grösseren Gewinner gehören u.a. Synthes (+1,2%), Weatherford (+0,8%), ABB (+0,7%) oder Actelion (+0,7%). Das Biopharma-Unternehmen wird auch am kommenden Dienstag Zahlen vorlegen.
Unter den weiteren SMI-/SLI-Valoren geben Sonova (unv.) ihre Frühstärke wieder preis. Am Vorabend hatte der Hörsystem-Hersteller über die CE-Zertifizierung eines freiwillig zurückgerufenen Innenohr-Implantats informiert. Damit kommt das Produkt demnächst in den Regionen Europa, Asien-Pazifik und LatAm wieder auf den Markt.
Am Tabellenende liegen Logitech (-3,5%). Die Aktie werde nochmals von enttäuschenden PC-Absatzstatistiken belastet, hiess es unter Marktbeobachtern. Die PC-Zahlen hatten bereits am Vortag für Druck gesorgt und die Titel des Peripheriegeräte-Herstellers um 3,8% korrigieren lassen.
Etwas deutlicher im Angebot liegen auch CS (-0,9%) sowie UBS, Kühne + Nagel, Swiss Life, ZFS und Nobel Biocare, die alle um 0,4 bis 0,5% verlieren. Auch Swiss Re (-0,1%) geben etwas nach. Der Rückversicherer hält heute Freitag seine Generalversammlung ab.
Im breiten Markt können Orascom Development (+0,5%) nach einem schwächeren Start zulegen. Die Immobilien-, Freizeitanlagen- und Hotelgruppe hat für das Geschäftsjahr 2010 rückläufige Eckdaten publiziert, belässt allerdings die Dividendenausschüttung unverändert. Für 2011 erwartet das Management einen Rückgang der Hotelumsätze um 30%; die Immobilien-Vorverkäufe sollen sich aber auf 2010er Niveau bewegen.
Zulegen können auch Addex (+7,7%). Burkhalter (+3,1%), Uster (+2,8%) oder Tamedia (+2,9%) gehören ebenfalls zu den grösseren Gewinnern.
Im Angebot liegen nach angekündigten Veränderungen im Verwaltungsrat auch Myriad (-2,2%). Zu den weiteren, grösseren Verlierern gehören u.a. Petroplus (-4,2%) und Bossard (-3,1%).
rt/ps

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