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FRANKFURT (awp international) - Im Zuge der allgemeinen Markterholung hat auch der TecDax am Mittwoch zulegen können. Am späten Vormittag gewann der Auswahlindex überdurchschnittliche 1,37 Prozent auf 879,18 Punkte. Bereits die vergangenen Tage hatte das Börsenbarometer sich gegen den Kurssturz der anderen Indizes infolge der Naturkatastrophe in Japan sowie des drohenden atomaren GAU gestemmt.
Die Aktien aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien , die den TecDax zuletzt massiv gestützt hatten, unterbrachen allerdings ihren jüngsten Höhenflug. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen nach den Kurssprüngen der Vortage in Folge der Atomkrise in Japan und der Diskussion um ein Atom-Moratorium in Deutschland. Der Solarzulieferer SMA Solar geht indes davon aus, dass die durch die Nuklearkatastrophe in Japan ausgelöste Energiedebatte die ausstehenden Entscheidungen zur Förderung Erneuerbarer Energien in Italien und Frankreich beeinflussen wird. In beiden europäischen Ländern soll die Solarförderung sinken.
Im Solarbereich rutschten Q-Cells um 3,40 Prozent auf 3,381 Euro ab. Nordex verloren 5,53 Prozent auf 7,700 Euro. Am Vortag hatte das Papier des Windkraftanlagenherstellers zeitweise um 50 Prozent über dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag gelegen. Analyst Ben Lynch von der Commerzbank sprach unterdessen von einer nun stabilen Verfassung des Windsektors, der aber weiterhin herausfordernd für die Unternehmen sei. Klarheit gebe es aber erst mit dem saisonal wichtigen zweiten Halbjahr.
Über satte Kursgewinne von 11,05 Prozent auf 5,950 Euro konnten sich hingegen die Aktionäre von Adva Optical Networking freuen. Händler verwiesen auf ein Interview mit Konzernchef Brian Protiva, in dem er dem "Deutschen Anleger Fernsehen DAF" sagte, sein Unternehmen könnte vom Partner Juniper Networks übernommen werden oder mit ihm fusionieren. Das Potenzial der Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen könnte so gross werden, dass sie sich eines Tages zu einer Fusion entschliessen würden, zitierten die Börsianer aus dem Interview. "Das wird die Übernahmespekulationen auf jeden Fall anheizen", kommentierte ein Händler. Zudem habe sich Protiva positiv über die mittelfristigen Ziele für die EBIT-Marge geäussert, was ebenfalls stütze, auch wenn diese schwer erreichbar erschienen. Die WestLB stufte die Titel von "Reduce" auf "Neutral" hoch.
Die Drägerwerk-Vorzüge erholten sich nach dem jüngsten Rückschlag ebenfalls kräftig um 6,03 Prozent auf 60,490 Euro. Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller will nach dem Rekordjahr 2010 auch eine deutlich höhere Dividende von 1,19 Euro je Vorzugsaktie nach nur 0,40 Euro im Vorjahr bezahlen. Das vergangene Jahr schloss Drägerwerk vor allem dank florierender Geschäfte in der Region Amerika und Asien-Pazifik mit neuen Bestmarken bei Ergebnis- und Umsatz ab. Der Gewinn nach Minderheiten übertraf die Schätzungen der von dpa-AFX befragten Analysten. Ein Börsianer kommentierte: "Die positiven Aussagen zur Dividende und auch der Ausblick treiben die Aktie nach der kräftigen Korrektur der vergangenen Tage wieder an".
Das Biotechnologie-Unternehmen Morphosys teilte mit, gemeinsam mit Deutschlands zweitgrösstem Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim Antikörper entwickeln zu wollen. Die Zusammenarbeit beinhalte die Prozessentwicklung und Herstellung von klinischem Material für Morphosys firmeneigenes Entwicklungsprogramm MOR208 sowie andere Wirkstoffkandidaten. Die Papiere legten um 1,21 Prozent auf 18,420 Euro zu./gl/rum

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