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AKTIEN TECDAX: Leichte Verluste - Zahlen von Medigene und Drillisch

Dieser Inhalt wurde am 13. November 2009 - 11:20 publiziert

FRANKFURT (awp international) - In einem richtungslosen Gesamtmarkt hat der TecDax am Freitagvormittag 0,28 Prozent auf 760,40 Zähler verloren. Im Fokus standen mehrere Unternehmen mit Zahlen.
Medigene büssten als einer der schwächsten Werte 1,53 Prozent auf 3,87 Euro ein. Das Biotech-Unternehmen reduzierte im dritten Quartal den Verlust weniger stark reduziert als erwartet und senkte seine Erlösprognose für 2009. Analyst Hanns Frohnmeyer von der LBBW sprach von einem schwachen Quartal. Er bezweifle nun, dass die Verhandlungen mit einem Partner für EndoTAG noch in diesem Jahr erfolgreich seien. Ein Abschluss würde seiner Einschätzung nach etwa einen Wert 3,50 Euro je Aktie haben. Aktuell bewertet Frohnmeyer die Titel mit "Buy" und einem Kursziel von 8,50 Euro.
Lediglich endgültige Zahlen gab es aus dem schwer gewichteten Solarsektor. SMA Solar steigerte demnach im dritten Quartal auch unter dem Strich seinen Gewinn. Umsatz und operatives Ergebnis (EBIT) legten - wie bereits im Oktober bekanntgegeben - ebenfalls zu. Bereits am Vortag hatte der Solartechnik-Hersteller seine Prognose zum zweiten Mal binnen eines Monats erhöht. Nach dem Kurssprung von knapp 18 Prozent am Vortag liessen nun aber Gewinnmitnahmen die Aktie um 3,13 Prozent auf 74,20 Euro und damit an das Indexende fallen. Bei Roth & Rau standen Verluste von 1,19 Prozent auf 22,39 Euro zu Buche, nachdem der Solarzulieferer wie erwartet auch im dritten Quartal einen massiven Gewinneinbruch hinnehmen musste. Alle anderen Kennzahlen hatte Roth & Rau schon Anfang November bekanntgegeben.
Drillisch stiegen nach Zahlen vom Vorabend um 2,15 Prozent auf 4,76 Euro. Der Mobilfunkanbieter profitierte auch nach neun Monaten bei seinem Ergebnis von der Beteiligung an der Freenet AG . "Insgesamt haben die endgültigen Zahlen auf operativer Ebene mit den vorläufigen übereingestimmt. Der Nachsteuergewinn fiel aber dank des Freenet-Anteils deutlich besser als erwartet aus", kommentierte ein Händler den Bericht. Da die Aktie jedoch bereits gut gelaufen sei, könnten im Handelsverlauf noch Gewinnmitnahmen einsetzen.
Ein positiv aufgenommener Auftrag liess Smartrac um 2,93 Prozent auf 15,44 Euro klettern. Der niederländische Funktechnik-Anbieter erhielt von einem nicht näher genannten Kunden einen Auftrag zur Lieferung von 30 Millionen RFID-Labels. Diese Produkte werden zum Beispiel in Fahrkarten im öffentlichen Verkehrswesen sowie in Bibliotheken und im Medienmanagement eingesetzt./gl/ck

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