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FRANKFURT (awp international) - Der TecDax hat nach der Stabilisierung der Vortage am Donnerstag deutlich zugelegt. Die Stimmung am Markt habe sich nach der jüngsten Korrektur wieder verbessert, sagte ein Börsianer. Sowohl die Rede von US-Präsident Barack Obama zur Lage der Nation als auch die Zinsentscheidung der Federal Reserve brachte Händlern zufolge wieder etwas mehr Vertrauen in die Entwicklung der Wirtschaft zurück. Der Auswahlindex für Technologiewerte lag am späten Vormittag mit 2,04 Prozent im Plus bei 820,08 Punkten.
Bechtle sprangen mit plus 7,35 Prozent auf 18,260 Euro an die TecDax-Spitze. Händler konnten keine neuen fundamentalen Nachrichten für die Kursbewegung verantwortlich machen. Das Papier des IT-Dienstleisters sei seit Jahresbeginn kontinuierlich um insgesamt fast 18 Prozent abgebröckelt und nun gäbe es eine Reaktion. Einziger Wert im Minus waren am späten Vormittag Carl Zeiss Meditec mit einem Abschlag von 0,17 Prozent auf 11,810 Euro.
Nordex zogen nach Kommentaren zum laufenden Geschäftsjahr um 4,27 Prozent auf 10,020 Euro an. Der Windkraftanlagenbauer plant den Einstieg ins Offshore-Geschäft. "Wir wollen von 2014 an eigene Windmühlen für den Einsatz auf hoher See auf dem Markt haben", sagte Vorstandschef Thomas Richterich in einem Interview mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Der Fokus bleibe auf organischem Wachstum, sagte Richterich. "Die Pläne helfen der Aktie", kommentierte ein Börsianer die Aussagen kurz.
Aktien der Software AG verteuerten sich um 3,81 Prozent auf 83,00Euro. Zum einen stütze ein charttechnisch positives Signal, nachdem das Papier von Deutschlands zweitgrösstem Softwarehersteller bei 84,19 Euro ein neues Rekordhoch markiert hatte. Ohnehin stünden die Aktien der Softwarekonzerne im Blick. Ein Händler verwies auf ein Interview der "Börsen-Zeitung" mit dem SAP-Finanzvorstand Werner Brandt. Darin habe Brandt grössere Übernahmen und Fusionen nicht ausgeschlossen, so der Börsianer, was wiederum die Gerüchteküche anheizen könnte. Dabei könnten auch die Spekulationen um ein Interesse des Branchenprimus an der Software AG erneut aufkeimen. Bislang hatte jedoch Peter Schnell, Vorstandsvorsitzender der Software AG Stiftung, immer wieder betont, der zweitgrösste deutsche Softwareanbieter stehe nicht zum Verkauf./fat/ag

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