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AKTIEN TECDAX: Sehr schwach - Solarwerte unter Druck - Umfeld, Studien

Dieser Inhalt wurde am 22. Oktober 2009 - 11:10 publiziert

FRANKFURT (awp international) - Der TecDAX hat am Donnerstag seine leichten Vortagesverluste deutlich ausgeweitet. Der Technologiewerte-Auswahlindex verlor am späten Vormittag 2,11 Prozent auf 759,35 Zähler, nachdem er am Mittwoch mit einem knappen Minus von 0,13 Prozent geschlossen hatte. Einen Händler zufolge litt der TecDax unter dem negativen Marktumfeld. Zudem hätten einige Studien für Mollstimmung gesorgt.
Unter Verkaufsdruck gerieten vor allem Solarwerte. So fielen etwa die Papiere von Manz Automation um 5,72 Prozent auf 54,02 Euro. Die Deutsche Bank hatte die Bewertung der Titel mit "Sell" und einem Kursziel von 48,00 Euro aufgenommen. Die Anteilsscheine würden derzeit mit einem deutlichen Aufschlag zur Konkurrenz gehandelt und die Chancen im künftigen Wachstumsmarkt für Lithium-Ionen-Batterien seien in übertriebenem Masse berücksichtigt, schrieb Analyst Hermann Spellmann in einer Studie.
Auch die Aktien von SMA Solar mussten mit einem Abschlag von 3,55 Prozent auf 67,90 Euro deutliche Einbussen hinnehmen. Die Experten der Deutschen Bank hatten die Einstufung für die Papiere nach vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal auf "Sell" und das Kursziel auf 47,00 Euro belassen. Der Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern habe zwar sehr starke Zahlen vorgelegt und darüber hinaus seine Unternehmensziele für 2009 angehoben, meinte Analyst Hermann Spellmann. Mit seinem abschliessenden Urteil zu den Zahlen will der Experte aber noch bis zur Veröffentlichung der endgültigen Ergebnisse im November warten. Erst dann könnten die vorläufigen Zahlen im Detail verstanden werden.
Schliesslich verloren die Titel von Phoenix Solar 2,56 Prozent auf 36,88 Euro. Die HSBC hatte die Aktien vor Zahlen von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel bei 50,00 Euro belassen. Die jüngsten Daten des Verbands deutscher Maschinen- und Anlagenbau signalisierten ein schwaches drittes Quartal, kommentierte Analyst Christian Rath. Der Konzern sei zwar gesund und gut positioniert, aber die Anteilsscheine seien derzeit zu teuer./la/gl

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