Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Der TecDax hat am Dienstag nach seinem Rekordhoch vom Wochenbeginn weiter zugelegt. Am späten Vormittag stieg der Auswahlindex für Technologiewerte um 0,22 Prozent auf 908,02 Punkte, nachdem er bereits am Montag so hoch wie seit gut drei Jahren nicht mehr geschlossen hatte. Die Hoffnung auf eine anhaltende Erholung der Weltwirtschaft stütze die Kurse weiterhin, sagten Börsianer.
Für Gesprächsstoff sorgte indes die laufende Berichtssaison. So stützte eine Trendwende beim Gewinn die Aktien von Jenoptik . Der Technologiekonzern schloss das vergangene Jahr wieder mit einem positiven Ergebnis ab, nachdem im Krisenjahr 2009 noch ein operativer Verlust angefallen war. Ein Analyst sah die Bilanz in allen Belangen zumindest leicht über den Erwartungen. Dies gelte auch für das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern und besonders den Überschuss. Jenoptik hatte im abgelaufenen Jahr einen Extragewinn aus dem Verkauf des Weltraumgeschäfts verbucht. Die Titel stiegen um 0,47 Prozent auf 6,008 Euro.
Die Aktien von Aixtron machten derweil anfängliche Verluste wett und sprangen zuletzt um 0,87 Prozent auf 31,775 Euro an. Börsianer sprachen von vagen Gerüchten, dass Samsung an dem Spezialmaschinenbauer interessiert sei und 42,00 Euro je Anteilsschein bieten könnte. Ein anderer Marktteilnehmer wollte diesen Spekulationen keinerlei Bedeutung beimessen. Stattdessen spielten die Zahlen des US-Wettbewerbers Veeco vom Vorabend eine wichtige Rolle. Commerzbank-Analyst Dirk Voigtländer sprach von einem gemischten Bild, das der Konkurrent geboten habe. Der zurückhaltende Ausblick hänge mit Verzögerungen beim Bau von Werken chinesischer Kunden zusammen. Bislang deute aber nichts auf Stornierungen hin. Von daher sei die Dynamik in China weiter intakt.
Klarer Favorit waren die Papiere von Nordex , die um 4,16 Prozent auf 6,66 Euro kletterten. Für einen Windpark im US-Bundesstaat Idaho soll das Unternehmen 18 Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 45 Megawatt liefern. Zudem sieht der Chart einem Börsianer zufolge nach wie vor gut aus, der nächste technische Widerstand für die Aktie liege bei 6,75 Euro.
Aufmerksam verfolgten die Anleger auch das Debüt von RIB Software im Frankfurter Prime Standard. Die Titel konnten ihre anfänglichen Kursgewinnen nicht halten und notierten zuletzt bei 9,18 Euro. Damit lagen sie unter dem Platzierungspreis von 9,25 Euro. Mehrere Börsianer sagten, dass sie die Titel derzeit für teuer hielten. Ein Marktteilnehmer betonte, dass auf diesem Niveau fast nur ausländische Investoren gekauft hätten. Das Geschäftsmodell von RIB Software sei indes sehr interessant. Der Softwarehersteller, der sich selbst als TecDax-Kandidat sieht, hatte bei der Platzierung von 15,7 Millionen Aktien rund 145 Millionen Euro erlöst./la/gl

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???