Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Im Sog eines schwachen Gesamtmarkts und negativer Vorgaben aus Übersee hat der TecDax am Mittwoch leichte Kursverluste verzeichnet. Der Auswahlindex für Technologiewerte fiel am späten Vormittag um 0,79 Prozent auf 743,55 Punkte.
Mit plus 3,33 Prozent waren die Aktien des Photovoltaik-Spezialisten Phoenix Solar unter den grössten Gewinnern. Nachdem nun Klarheit über bevorstehende Kürzungen öffentlicher Fördergelder besteht, gab das Unternehmen nun eine Prognose für das Gesamtjahr ab. Erwartet wird, dass die Erlöse nach 473 Millionen Euro im Vorjahr auf 660 bis 700 Millionen Euro steigen werden. Operativ wird eine Zielspanne für das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 36 bis 40 Millionen Euro genannt. Im Vorjahr wurden lediglich 12,2 Millionen Euro erzielt. Ein Händler stufte die Aussagen ?besser als erwartet? ein. Allerdings sei die Aktie bereits am Vortag wegen positiver Aussagen von SMA Solar bei erhöhten Umsätzen angesprungen.
Nach oben ging es auch für die Aktien von Manz Automation , die 1,83 Prozent auf 45,95 Euro zulegten. Der Auftragsbestand des Anlagenbauers für die Photovoltaik- und LCD-Industrie ist erstmals seit dem Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise wieder über 100 Millionen Euro gestiegen. Firmenchef Dieter Manz ist nun zuversichtlich, dass sich die Belebung in der zweiten Jahreshälfte verstärken wird und die eigenen Ziele womöglich sogar übertroffen werden können.
Leicht fallende Kurse gab es indes bei SMA Solar . Nach dem Kursfeuerwerk vom Vortag setzte eine Analystenstimme die Papiere mit 0,74 Prozent unter Druck. HSBC hatte die Einstufung des Herstellers von Wechselrichtern für die Photovoltaik-Industrie auf "Neutral" gesenkt. Das verbleibende Kurspotenzial zum aufgestockten Ziel von 110 Euro reiche für eine höhere Bewertung nicht mehr aus, hiess es zur Begründung. Nach dem Rekordquartal und der erneut angehobenen Unternehmensprognose verschiebe sich der Fokus zunehmend auf das unsichere Marktwachstum in 2011.
Nur optisch waren die Papiere von Freenet unter den schwächeren Werten. Die Aktien des Telekomunternehmens wurden mit einem Dividendenabschlag gehandelt und gaben daher um 1,53 Prozent auf 7,61 Euro nach. Den Anteilseignern fliessen 0,20 Euro je Aktie zu.
tih/fa

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???