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TOKIO (awp international) - Nach zwei Tagen Talfahrt hat sich die japanische Börse am Mittwoch etwas erholt. Der Nikkei mit 225 führenden Werten legte zuletzt um 3,81 Prozent auf 8.933,14 Punkte zu. Vor der Handelspause am Mittwoch war der japanische Leitindex zeitweise über 9.000 Punkte geklettert und war um knapp sieben Prozent auf 9.168,51 Punkte gestiegen. Neue Hiobsbotschaften aus dem havarierten Atomkraftwerk in Fukushima sorgten dann für Gewinnmitnahmen.
Am Dienstag war der Nikkei-225-Index um 10,55 Prozent auf 8.605,15 Punkte abgerutscht - vor dem verheerende Erdbeben am Freitag hatte der japanische Leitindex noch über der Marke von 10.000 Punkten gestanden. Der breiter gefasste Topix stieg am Mittwoch nach der Handelspause um 4,80 Prozent auf 803,57 Punkte, nachdem er am Dienstag um 9,47 Prozent auf 766,73 Punkte abgesackt war.
Die japanische Notenbank stützte die Finanzmärkte am Mittwoch wie angekündigt mit weiteren Finanzspritzen. Sie stellte 3,5 Billionen Yen (gut 30 Milliarden Euro) kurzfristige Notfall-Liquidität zur Verfügung, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete.
Die Aktien des weltgrössten Autobauers Toyota erholten sich spürbar. Die Papiere legten um 6,85 Prozent auf 3.275 Yen zu. Zuletzt verlor das Papier deutlich an Wert, nachdem Toyota angekündigt hatte, seine Produktion in allen japanischen Werken bis mindestens Mittwoch einzustellen.
Zu den grossen Verlierern nach der Katastrophen-Serie in Japan gehören auch die Lebensversicherer. So sackte beispielsweise der Kurs der knapp 60.000 Mitarbeiter zählenden Dai-ichi Life Insurance Company dramatisch ab. Nach einem früheren Jahreshoch von 168,8 Yen war der Kurs des Papiers nach dem Beben zwischenzeitlich auf 96,7 Yen abgesackt. Nach der börsenweiten Erholung am Mittwoch lag die Aktie zur Handelsmitte wieder bei 125,4 Yen./loh/DP/zb

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