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AKTIEN TOKIO/Schluss: Abschläge - Sorgen um Kreditwürdigkeit lasten (AF)

Dieser Inhalt wurde am 09. Dezember 2009 - 10:50 publiziert

TOKIO (awp international) - Der japanische Aktienmarkt ist am Mittwoch mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Sorgen um die Kreditwürdigkeit Griechenlands und die Dubai-Schuldenkrise belasteten laut Händlern den Markt. Der wieder festere Yen drücke ebenfalls. Der Nikkei-225-Index schloss 1,34 Prozent tiefer bei 10.004,72 Punkten. Für den breiter gefassten TOPIX ging es um 1,31 Prozent auf 884,94 Zähler nach unten. Auf die Stimmung der japanischen Marktteilnehmer hätten zudem nach unten revidierte Daten zum heimischen Wirtschaftswachstum gedrückt. Im dritten Quartal wuchs das BIP auf Quartalssicht nur um 0,3 und nicht um 1,2 Prozent, wie in der Erstschätzung ermittelt.
"Die starken Bewegungen am Devisenmarkt spielten eine grosse Rolle für das Minus heute", sagte Yumi Nishimura, Manager bei Daiwa Securities SMBC. Hinter den Verschiebungen stehe die Sorge um die Kreditwürdigkeit Griechenlands und die Schuldenkrise in Dubai. "Die Unsicherheit lässt auch die Investoren in Japan vorsichtig werden und führt zu einer Reihe von Gewinnmitnahmen." Sowohl der Dollar als auch der Yen profitierten in der Vergangenheit stets von der Risikoscheu der Anleger. Am Aktienmarkt leiden aber vor allem die Aktien von Exportunternehmen unter einem festen Yen.
Während dann auch Titel von Autobauern wie Honda 2,1 Prozent auf 2.975 Yen und Toyota 1,1 Prozent auf 3.710 Yen verloren, sprangen Aktien von Suzuki um 3,5 Prozent nach oben auf 2.370 Yen. Volkswagen steigt bei Suzuki für 1,7 Milliarden Euro ein - im Gegenzug wollen die Japaner bis zu 50 Prozent des Kaufpreises in VW-Aktien stecken.
Finanzpapiere wie die der japanischen Handelshäuser Mitsubishi Corp. mit Minus 1,6 Prozent auf 2.220 Yen und Mitsui & Co. mit Minus 3,3 Prozent auf 1.234 Yen gehörten zu den Verlierern./RX/stb/ag

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