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TOKIO (awp international) - Negative US-Vorgaben, ein weiter steigender Ölpreise, die Sorge vor einer Eskalation im arabischen Raum und ein Minister-Rücktritt haben die Börse in Tokio zum Wochenauftakt stark belastet. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte gab 1,76 Prozent auf 10.505,02 Punkte nach. Damit büsste der Nikkei 225 die gesamten Gewinne der Vorwoche wieder ein. Der breit gefasste Topix fiel um 1,46 Prozent auf 941,63 Zähler. Deutlich nach unten ging es am Montag für die Autowerte. Der hohe Ölpreis habe hier besonders stark auf die Stimmung gedrückt.
Neben den schlechten Nachrichten aus dem Ausland sorgte auch die Regierung mal wieder für Negativ-Schlagzeilen. Der Aussenminister Seiji Maehara musste wegen einer Spendenaffäre zurücktreten. Der 48-Jährige, der das Amt erst vor sechs Monaten angetreten hatte, räumte ein, unwissentlich Geldspenden in Höhe von 250.000 Yen (rund 2.200 Euro) von einem in Japan lebenden Südkoreaner angenommen zu haben. Der Rücktritt des Ministers, der als möglicher Nachfolger des unpopulären Regierungschefs Naoto Kan gehandelt wurde, bringt die Regierung zusätzlich in Bedrängnis. Erst im Januar hatte Ministerpräsident Kan das Kabinett umgebildet.
Die neuerlichen politischen Turbulenzen habe das Vertrauen der Investoren zusätzlich erschüttert. Darunter litten vor allem die Bankwerte, wie die Aktien von Mitsubishi UFJ Financial Group oder Mizuho Financial Group. Bei den Autowrten ging es für Toyota um 2,38 Prozent auf 3.695 Yen nach unten. Honda gaben 3,1 Prozent auf 3.435 Yen nach. Unter den Gewinnern befand sich der grösste japanische Öl- und Gaskonzern Index. Die Index-Aktien legten getragen vom hohen Ölpreise um 1,6 Prozent auf 588.000 Yen zulegten und damit die Gewinne der vergangenen Wochen ausbauten./RX/zb/fa

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