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TOKIO (awp international) - Sorgen um die Inflationsentwicklung in China und enttäuschende Wochendaten vom US-Arbeitsmarkt haben den japanischen Aktienmarkt am Freitag belastet. Dazu kam laut Börsianern die wieder aufflackernde Schuldenkrise in Europa, die zusätzlich auf die Stimmung für Aktien drückte. Bei den Halbleiterwerten sorgte zudem eine negative Studie für deutliche Kursverluste. Der Nikkei-225-Index büsste 0,65 Prozent auf 9.591,52 Punkte ein, und der breit gefasste Topix sank um 0,64 Prozent auf 841,29 Punkte.
Seit dem schweren Erdbeben und dem Tsunami am 11. März haben die japanischen Indizes inzwischen rund zwei Drittel des anschliessenden Kurseinbruchs wieder wettgemacht. Der Nikkei liegt aber immer noch etwa acht Prozent unter seinem Niveau vor dem Erdbeben, während der Regionalindex MSCI Asia ex Japan inzwischen circa acht Prozent darüber liegt.
Die zum Konkurrenten Bank of America gehörende US-Bank Merrill Lynch stufte die Halbleiterwerte Tokyo Electron und Disco von "Buy" auf "Underperform" ab. Als Gründe wurden die Erwartung einer schwächeren Nachfrage sowie die Auswirkungen des Erdbebens auf die Zulieferketten genannt. Entsprechend büssten Tokyo Electron, für die Merrill zudem das Kursziel von 6.000 auf 4.000 Yen gesenkt hatte, 2,77 Prozent auf 4.385 Yen ein.
Die Aktien von Toyota gaben 0,92 Prozent auf 3.240 Yen ab. Experten befürchten, der weltgrösste Autobauer könnte ebenso wie andere Unternehmen wegen der Auswirkungen des Erdbebens bei der Zahlenvorlage keinen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr geben. Kreise hatten am heutigen Freitag entsprechende Berichte zu Toyota bestätigt.
Dagegen konnten die Titel von Japans zweitgrösstem Einzelhändler Aeon um 2,05 Prozent auf 945 Yen zulegen, nachdem dieser für das laufende Geschäftsjahr einen operative Gewinnanstieg von 1,5 Prozent in Aussicht gestellt hatte./gl/chs

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