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TOKIO (awp international) - Der japanische Aktienmarkt ist ohne klaren Trend in die Woche gestartet. Während der Nikkei 225 an die Erholung der Vorwoche anknüpfte und um 0,11 Prozent auf 9.718,89 Punkte zulegte, tendierten die Aktien in der Breite leichter. So verlor der Topix 0,33 Prozent auf 859,75 Punkte. Letztlich habe die Unsicherheit über die Wirtschaftsaussichten Japans nach der Erdbebenkatastrophe die Freude über den anhaltend schwachen Yen ebenso gedämpft wie die Sorge vor einer langen Nuklearkrise. Der Nikkei liegt weiter deutlich unter seinem Niveau vom 11. März.Anleger, die auf eine nahtlose Kurserholung setzen, sollten sich laut Marktteilnehmern auf Enttäuschungen einstellen.
Die Katastrophe dominiert weiter auch das Handelsgeschehen. So sprangen Aktien von Iwatani nach einem Pressebericht um 7,6 Prozent auf 296 Yen an. Laut "Nikkei Business Daily" läuft die Produktion für tragbare Gaskocher und Gaskartuschen auf vollen Touren, um die hohe Nachfrage zu decken. Dagegen konnten Exporttitel nicht in vollem Mass von der für sie positiven Abschwächung der japanischen Währung profitieren. Den Grund sehen Marktteilnehmer vor allem in Bedenken über Engpässe in der Zulieferkette und Stromausfälle. Sony-Aktien beispielsweise sanken um 1,2 Prozent auf 2.640 Yen, nachdem Goldman Sachs die Kaufempfehlung gestrichen hatte. Als Begründung wurde die Abhängigkeit von Chipsätzen und Objektiven konzernfremder Zulieferer für die Fertigung von TV-Geräten und Digitalkameras angeführt./ag/gl

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