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AKTIEN TOKIO/Schluss: Nikkei auf Zehnwochentief - Sorgen um die Eurozone

Dieser Inhalt wurde am 17. Mai 2010 - 09:44 publiziert

TOKIO (awp international) - Belastet von der anhaltenden Sorge um die Finanzlage in der Eurozone haben die japanischen Börsen zum Wochenauftakt am Montag deutliche Verluste erlitten. Der Nikkei-225-Index verlor 2,17 Prozent auf 10.235,76 Punkte und schloss damit auf dem tiefsten Stand seit zehn Wochen. Im frühen Handel rutschte der Leitindex gar um bis zu drei Prozent ab. Der breiter gefasste Topix sank um 1,7 Prozent auf 920,43 Punkte.
Unter den Einzelwerten stachen die Aktien exportabhängiger Unternehmen hervor. Neben den Aussichten in Europa machte sich der steigende Yen negativ bemerkbar. "Die Sorge ist, dass sich die Krise in der Eurozone auf die europäische Konjunktur auswirken und dann auch in der Weltwirtschaft durchschlagen wird", kommentierte ein Händler. Exportnationen wie China und Japan wären seiner Meinung nach besonders stark von einer Abkühlung betroffen. Canon verloren 1,7 Prozent auf 3.975 Yen und auch die Papiere von Sony gaben 4,5 Prozent auf 2.817 Yen ab. Aktien mit Rohstoffbezug litten im Sog dessen unter fallenden Metall- und Ölpreisen./th/ag

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