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TOKIO (awp international) - Am japanischen Aktienmarkt hat sich die Lage am Donnerstag ungeachtet der nach wie vor angespannten Situation im havarierten Atomkraftwerk Fukushima weiter stabilisiert. Nach einem von teils heftigen Ausschlägen geprägten Verlauf verbuchte der Nikkei 225 zum Handelsschluss nur ein leichtes Minus von 0,15 Prozent auf 9.435,01 Punkte. Der breiter gefasste Topix verlor mit 0,83 Prozent auf 853,95 Punkte dagegen etwas mehr. Insgesamt sei es deutlich ruhiger geworden, sagte ein Händler.
Die Situation gilt aber noch immer als sehr angespannt. Die anhaltenden Sorgen um das havarierte Atomkraftwerk in Fukushima dominierten nach wie vor das Marktgeschehen, hiess es von Börsianern. Durch weitere schlechte Nachrichten aus Fukushima könnte die Stimmung schnell wieder kippen.
AUTOWERTE WEITER UNTER DRUCK
Aktien des Kernkraftwerkbetreibers Tokyo Electric Power sackten mit minus 14,01 Prozent auf 902 Yen abermals kräftig ab. Auch Finanzwerte wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Papiere von Autobauern verbilligten sich weiter: Toyota büssten 2,72 auf 3.215 Yen ein. Honda verloren 2,59 Prozent auf 3.010 Yen. Bei Japans Autokonzernen kommt es wegen der Folgen der Naturkatastrophe zu Produktionsverzögerungen.
Unterdessen ist in der japanischen Hauptstadt die Belastung des Leitungswassers mit radioaktivem Jod wieder unter den für Säuglinge festgelegten Grenzwert gesunken. Dies meldete die Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag. Am Vortag hatten die Behörden deutlich erhöhte Werte registriert und daraufhin empfohlen, Kinder unter zwölf Monaten kein Leitungswasser trinken zu lassen. In den Geschäften war kaum noch abgefülltes Wasser in Flaschen zu bekommen.
ajx/rum

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