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TOKIO (awp international) - Der japanische Aktienmarkt hat am Montag angesichts von Sorgen über die US-Wirtschaft schwach geschlossen. Von Börsianern hiess es, die jüngsten amerikanischen Konjunkturdaten weckten Sorgen über eine weitere Erholung. Zudem brachen die Titel von Tokyo Electric Power (Tepco), dem Betreiber des Atomkraftwerks von Fukushima, um mehr als ein Viertel ein. Der Nikkei-225-Index fiel um 1,18 Prozent auf 9.380,35 Punkte und damit den niedrigsten Stand seit elf Wochen. Der breiter gefasste Topix verlor 1,05 Prozent auf 807,99 Zähler.
Die Tepco-Papiere stürzten um 27,62 Prozent auf 207 Yen ab, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hatte, im Reaktorgehäuse von Block 1 sei eine Strahlendosis von bis zu 4.000 Millisievert pro Stunde gemessen. Das sei die höchste bisher in der Luft gemessene Radioaktivität in dem zerstörten Kraftwerk. Nun drohe Tepco ein Rehabilitierungsverfahren vor Gericht, hiess es von der Börse in Tokio. Dies belastete auch die Aktien anderer Kraftwerksbetreiber. So büssten etwa Kansai Electric Power 8,94 Prozent auf 1.202 Yen ein. Im Finanzsektor belastete die Ankündigung der Regierung, dass die Öffentlichkeit keine staatlichen Finanzhilfen für Tepco akzeptieren werde, so lange die Banken nicht Abstriche von ihren Kreditkonditionen aus der Zeit vor der Atomkatastrophe machten./gl/rum

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