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AKTIEN TOKIO/Schluss: Sehr schwach - Verluste bei Exportwerten drücken (AF)

Dieser Inhalt wurde am 02. November 2009 - 09:00 publiziert

TOKIO (awp international) - Die Börsen in Japan sind am Montag sehr schwach aus dem Handel gegangen. Der Nikkei-225-Index schloss mit minus 2,31 Prozent bei 9.802,95 Punkten und damit auf dem tiefsten Stand seit drei Wochen. Exportwerte litten unter einem starken Yen und auch die deutlichen Verluste an den US-Börsen nannten Börsianer als Belastungsfaktoren.
"Die meisten Aktien haben zwar im asiatischen Handel Kursverluste verzeichnet", sagte Kenichi Hirano von Tachibana Securities. Aus seiner Sicht limitierten aber die Tatsache, dass sich die Verluste doch in Grenzen hielten und dass der Yen sich ein bisschen zum Dollar erholt habe, das Minus. Mit dem Blick auf den Insolvenzantrag des US-Mittelstandsfinanzierers CIT , der bereits seit längerem schief liegt, sagte Marktstratege Nagayuki Yamagishi von Mitsubishi UFJ Securities: "Wenn es die Sorge gegeben hätte, dass die CIT-Insolvenz ähnlich schlimm wirkt wie die Lehman-Pleite, dann hätte es viel grössere Abschläge gegeben." Die Abwicklung laufe wohl deutlich organisierter.
So zählten die Aktien der japanischen Finanzierungsunternehmen wie Aiful mit plus 17,3 Prozent auf 156 Yen zu den grössten Gewinnern. Börsianern zufolge wird am Markt auf eine Erleichterung der Regularien in diesem Sektor gesetzt. Der Kreditfinanzierer Takefuji sprang sogar um 23,1 Prozent auf 427 Yen hoch, Credit-Saison-Aktien stiegen um 16,5 Prozent auf 1.214 Yen.
Bei den Exportwerten verbilligten sich die Aktien der Kyocera Corp um 4,5 Prozent auf 7.400 Yen, Canon verloren 3,1 Prozent auf 3.420 Yen. Die Papiere von Honda Motor gingen 2,1 Prozent tiefer bei 2.820 Yen aus dem Handel. Ebenfalls aus dem Sektor gaben Suzuki 2,9 Prozent auf 2.170 Yen ab. Der Autobauer hob nach guten Verkäufen in Indien nach Börsenschluss sein Gewinnziel für das Gesamtjahr an./RX/fat/dr

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