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WIEN (awp international/APA) - Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 0,98 Prozent auf 2.662,33 Punkte und schloss damit auf dem Tageshoch. In einem freundlichen internationalen Umfeld konnte auch der österreichische Leitindex wieder etwas Boden gutmachen. Marktbestimmendes Thema ist nach wie vor die Griechenland-Krise. Im Vorfeld der am Mittwoch anstehenden Entscheidung des griechischen Parlaments über das Sparpaket hielten sich jedoch viele Investoren zurück, berichteten Marktteilnehmer.
Umsätze und Meldungslage in Wien wurden als bescheiden bezeichnet. "Bis auf ein paar Analystenkommentare gab es kaum relevante Neuigkeiten", hiess es aus einem Handelsraum.
Bankenwerte zeigten sich europaweit unter den grössten Gewinnern. Auch die österreichsichen Branchenvertreter sorgten für Auftrieb. So gewannen Erste Group 2,75 Prozent auf 33,99 Euro. Raiffeisen stiegen um 3,10 Prozent auf 33,54 Euro. Die Analysten der Citigroup hoben ihr Anlagevotum für die Raiffeisen-Aktien von "hold" auf "buy" an, senkten aber das Kursziel von 41 auf 40 Euro.
Voestalpine schlossen 1,84 Prozent höher bei 37,28 Euro und Andritz steigerten sich um 1,16 Prozent auf 70,02 Euro. OMV konnten ein Plus von 0,51 Prozent auf 28,50 Euro einfahren. Hingegen büssten Telekom Austria 0,73 Prozent auf 8,74 Euro ein. Post-Titel verbesserten sich um 2,39 Prozent auf 21,60 Euro. Das grösste Kursplus konnten AMAG mit einem Anstieg um 4,73 Prozent auf 16,84 Euro vorweisen.
Zu den grösseren Verlierern zählten hingegen Zumtobel mit einem Abschlag von 4,36 Prozent auf 17,89 Euro. Zahlreiche Analystenkommentare wurden zu dem Leuchtenkonzern am Berichtstag publik. So haben die Analysten der Deutschen Bank, UniCredit, JP Morgan und die Berenberg Bank ihr Kursziel für die Zumtobel-Titel gesenkt./ger/APA/enl

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