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Aktien Wien Schluss: Leichter - Immoeast nach Zahlen unter Druck

Dieser Inhalt wurde am 17. Dezember 2009 - 18:40 publiziert

WIEN (awp international/APA) - Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 31,11 Punkte oder 1,25 Prozent auf 2.451,52 Einheiten. Aktienhändler berichteten von einem überwiegend ruhigen Handelstag. Im Vorfeld der Weihnachtsfeiertage und des Jahreswechsels seien nur mehr wenige Marktteilnehmer aktiv, hiess es. Belastet wurde der ATX am Donnerstag vor allem von den Abschlägen in Erste Group.
Die Erste Group büssten 3,25 Prozent auf 26,51 Euro ein. Moderater fiel das Minus bei Raiffeisen International aus, die Aktie fiel um 1,01 Prozent auf 39,15 Euro. Unter den weiteren Schwergewichten fielen Verbund um 2,04 Prozent auf 28,75 Euro. Vienna Insurance verloren 1,74 Prozent auf 34,49 Euro.
Stark unter Druck kamen nach Vorlage von Zahlen Immoeast : Die Aktie fiel um 6,28 Prozent auf 4,03 Euro und war damit Tagesverlierer im prime market. Immofinanz notierten hingegen unverändert zum Vortag bei 2,60 Euro. Die beiden Unternehmen werden rückwirkend per 30. April 2009 fusionieren, wobei die Immoeast in die Immofinanz übergeht. Die Verschmelzung soll in Form einer Kapitalerhöhung in Form einer Sacheinlage und Aktienausgabe erfolgen.
Ausserdem haben die beiden Immobilienfinanzierer ihr Zahlenwerk zum zweiten Quartal vorgelegt. "Die Zahlen sind besser als von uns erwartet ausgefallen", kommentierte ein Händler. Positive Neubewertungen von Immobilien und Marktstabilisierung hätten dabei vor allem bei der Immofinanz zu besseren Ergebniszahlen geführt, hiess es.
Austrian Airlines Group (AUA) verloren bei moderatem Volumen 2,34 Prozent auf 2,09 Euro. Die ausserordentliche Hauptversammlung der Airline hat den "Squeeze out" der Minderheitsaktionäre beschlossen, diese sollen nun 0,50 Euro je Anteilsschein erhalten. Die Höhe der Abgeltung hatte schon in den vergangenen Wochen für heisse Diskussionen gesorgt./mik/APA/she

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