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Zürich (awp) - Die Aktien des Pharma-Unternehmens Actelion erholen sich am Mittwoch im Morgenhandel. Marktbeobachtern führen die wieder steigenden Notierungen vor allem auf eine Korrektur nach den teils als übertrieben angesehenen Einbussen an den beiden Vortagen zurück. Ausgelöst haben die Korrektur die von einer US-Jury im Prozess mit Asahi gesproche Strafsumme, die am unteren Ende der Erwartungen blieb, und die Ankündigung mehrerer gerichtlicher Vorstösse und eines Rekurses durch Actelion.
Bis um 10.00 Uhr steigen die Actelion-Titel um 5,9% auf 47,54 CHF. An den beiden Vortagen hatten die Aktien jedoch um rund 12% nachgegeben. Der SMI notiert 0,04% im Plus.
Die Strafzahlung von 30 Mio USD sei viel tiefer als befürchet, urteilen denn auch Andrew Weiss von der Bank Vontobel oder Sibylle Bischofberger von der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Üblicherweise könnten solche "punitive damages" das Mehrfache der ursprüngliche Schadenersatzzahlung erreichen. Die Geschworenen hatten Asahi zuvor Schadenersatz von 547 Mio USD zugesprochen.
Actelion will gegen die Urteilssprüche in Teilen sowie das Urteil als Ganzes gerichtliche Vorstösse anstrengen und Rekurs einlegen. Weiss von der Bank Vontobel sieht für Actelion gute Chancen, dass die Zahlungen vor einem weiteren Gericht gesenkt werden können. Er erwartet aus dem Fall eine Belastung von 250 Mio CHF.
Die Bank Vontobel bewertet die Actelion-Titel mit "Buy" (Kursziel: 70 CHF). Die ZKB stuft die Aktie mit "Marktgewichten" ein.
rt/uh

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