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Zürich (awp) - Die Papiere der Bâloise-Holding sind am Donnerstag nach Publikation der Jahreszahlen stark unter Druck gekommen. Der Erstversicherer hat vor allem mit den Gewinnzahlen die Vorgaben der Analysten verfehlt. Als "solide" bezeichnen Marktbeobachter hingegen die Eigenkapitalentwicklung. Die Abgaben bei Bâloise werden auch mit Gewinnmitnahmen begründet.
Bâloise verlieren um 14.20 Uhr bei relativ hohen Volumen 4,2% auf 93,70 CHF. Die Papiere notierten im frühen Handel noch um den Tageshöchststand von 95,50 CHF, ehe sie bis am Mittag auf das Tagestief bei 92,25 CHF absackten. Davon haben sich Bâloise mittlerweile wieder etwas erholt gezeigt und pendeln derzeit um die Marke von 93,50 CHF. Der Gesamtmarkt (SMI) tendiert mit +0,02% kaum verändert.
Obwohl die Basler mit ihrem Reingewinn unter den Erwartungen geblieben sind und auch die Combined Ratio höher ausfiel als vom Markt erwartet, bezeichnen die meisten Experten den Ausweis als solide. Lob erntet der Versicherungskonzern insbesondere für die positive Entwicklung beim Eigenkapital.
Mit der starken Bilanz sei Bâloise gut für künftiges Wachstum oder mögliche Akquisitionen gerüstet, urteilt etwa die Bank Vontobel in einer ersten Beurteilung. Die Resultate bezeichnet das Institut als "gut".
Ähnlich tönt es bei Wegelin: "Ein eigentlich solider Ausweis des Versicherers". Insbesondere die hohe Solvabilitäts-Ratio und die solide Entwicklung des Eigenkapitals sei durch und durch erfreulich. Enttäuschen dürfte die Anleger im Urteil der Privatbank hingegen die höhere Combined Ratio.
Marc Effgen von Helvea schreibt von einem "gemischt ausgefallenen Zahlenset". Die Ergebnisse im Nichtleben-Bereich seien deutlich unter den Erwartungen ausgefallen, obwohl für vorangegangene Jahre mehr Reserven aufgelöst wurden als noch vor einem Jahr. Auf der anderen Seite hebt auch der Helvea-Analyst die Kapitalstärke als gute Nachricht hervor.
Als "etwas enttäuschend" bezeichnet die ZKB angesichts der hohen Kapitalausstattung die gleichbleibende Dividende. Aber auch die Zürcher Staatsbank schreibt, dass der Versicherer "insgesamt solide Kennzahlen" vorgelegt hat.
Unterschiedliche Meinungen werden zu der Eigenkapitalrendite von 10,3% und den über den Versicherungszyklus von der Bâloise angestrebten 15% geäussert. Gemäss Stefan Schürmann von der Bank Vontobel ist die Bâloise mit dem Effizienzprogramm "Bâloise 2012" gut unterwegs, um sich der Ziel-Rendite weiter zu nähern. Für die Experten der Bank Sarasin scheint dagegen das Erreichen der 15%-Marke als wenig realistisch.
Wie ZFS habe es die Bâloise verstanden, die Krise unbeschadet zu überstehen, resümieren die Wegelin-Autoren. Die Gruppe könne sich nun auf die weitere Geschäftsentwicklung konzentrieren. Nach dem rasanten Kursanstieg der letzten Wochen könne man Gewinnmitnahmen jedoch nicht ausschliessen.
mk/rt

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