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Zürich (awp) - Die Aktien der Calida Holding AG sind am Freitag im frühen Geschäft überdurchschnittlich gesucht. Die Wäscheherstellerin hat im abgelaufenen Geschäftsjahr zwar geringere Verkaufserlöse erzielt, konnte den Betriebsgewinn jedoch steigern. Wegen einer Sonderbelastung bei der französischen Tochter Aubade sackte das Ergebnis unter dem Strich jedoch tief ins Minus. Für das laufende Geschäftsjahr geht das Unternehmen von einer eher flachen Marktentwicklung aus, will aber stärker wachsen als der Markt. Von Analystenseite wird das Resultat als solide gewertet.
Bis um 11.28 steigen Calida um 3,6% auf 346,00 CHF, bei einem bisherigen Höchststand von 341,75 CHF. Der Gesamtmarkt, gemessen am SPI, legt derweil um 0,8% zu.
Die Calida-Gruppe habe im Geschäftsjahr 2009 angesichts des schwierigen Umfelds "ein sehr gutes Ergebnis" erzielt, heisst es bei Vontobel. Umsatz, EBIT und Reinverlust hätten "deutlich positiv" überrascht.
Auch die ZKB spricht von einem soliden Ergebnis und einem operativen Rekord. Eine besser als erwartete Umsatzentwicklung, Kostenmassnahmen sowie die Schwäche der Beschaffungswährungen (EUR, USD, HUF) hätten einen positiven Einfluss auf die Bruttogewinnmarge sowie den EBIT gehabt. Erfreulich sei auch die unveränderte Dividende von 8 CHF - sie seien diesbezüglich von einer Kürzung ausgegangen, schreiben die Analysten.
Positiv werten die Experten insbesondere die Entwicklung bei der Marke Calida. Calida habe eine Rekord-EBIT-Marge von 16,2% erzielt - was deutlich höher sei, als die noch vor einigen Jahren angestrebten 11%, schreiben die ZKB-Analysten. Ähnlich positiv fällt der Kommentar bei Vontobel aus: Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen habe die Calida-Marke mit einem Umsatz von 140 Mio CHF und einem organischen Wachstumsrückgang von nur -1,7% ein sehr solides Ergebnis erzielt.
Dagegen sei die Luxuslingerie von Aubade in der Krise erwartungsgemäss weniger gefragt gewesen, heisst es bei der ZKB. Die Analysten von Vontobel sprechen diesbezüglich von etwas höher als erwarteten Sonderausgaben bei Aubade. In dem organischen Wachstumsrückgang von -7,5% sähen sie aber die Stärke der Marke bestätigt, denn der Markt für Luxus-Dessous habe insgesamt einen zweistelliger Rückgang erlitten. Die Ernennung von Philippe Bernaud zum Geschäftsführer von Aubade deute zudem an, dass die Integration und Umgestaltung Aubades abgeschlossen sei.
Die Analysten beider Banken werten auch den operativen Cashflow und die Eigenkapitalquote als "stark." Mit einer überzeugenden Bilanz und gutem Cashflow werde Calida auch 2010 in ihre Marken und ihre Detailhandelsstrategie investieren können, schreiben die Vontobel-Analysten. Der Ausblick für 2010 habe sich ebenfalls etwas aufgehellt: neu werde mit einer Stabilisierung des Markts gerechnet.
Im Anschluss an das heutige Analystenmeeting stellen die Vontobel-Analysten eine Erhöhung ihrer Schätzungen und eine Überprüfung des Kursziels in Aussicht. Die Privatbank bewertet Titel mit "Hold", die ZKB mit "Marktgewichten".
ch/ra

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