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Zürich (awp) - Die Aktien der Dätwyler Holding AG verzeichnen am Dienstagmorgen in einem freundlichen Marktumfeld überdurchschnittliche Aufschläge. Der Mischkonzern musste 2009 zwar rückläufige Verkaufszahlen sowie einen reduzierten Betriebs- und der Reingewinn hinnehmen. Allerdings schnitt das Unternehmen dabei besser ab als von den Analysten erwartet. Entsprechend ist von soliden bzw. gar hervorragenden Zahlen die Rede.
Bis um 10.30 Uhr gewinnen die Valoren 1,9% auf 66,75 CHF, das bisherige Tageshoch kurz nach der Eröffnung liegt bei 67,90 CHF. Gehandelt wurden bisher knapp 21'500 Titel und damit das mehr als das Fünffache des Tagesdurchschnitts der letzten Wochen. Der Gesamtmarkt (SPI) steigt unterdessen um 0,30%.
Die ZKB spricht von einem "überraschend guten operativen Resultat", trotz höher als erwarteter Einmalkosten. Der Ausblick für 2010 sei in Bezug auf die EBIT-Marge positiv und zeige, dass das Unternehmen schnell wieder zu der früheren Ertragskraft zurückfinden werde, schreibt der zuständige Analyst. Die Bank bestätigt die Einstufung "Übergewichten".
Vontobel attestiert dem Unternehmen gar ein "hervorragendes Ergebnis". Allerdings würden nicht alle Faktoren, die sich positiv aufs Betriebsergebnis auswirkten, erneut auftreten, schreibt der zuständige Analyst. Ausblick und Bilanz seien ebenfalls positiv. Die Bank sei überzeugt, dass sich das Unternehmen wieder auf Kurs befinde.
Vontobel rechnet mit einer Ergebnissteigerung für 2010. Die Gründe hierfür seien in erster Linie wegfallende Restrukturierungskosten von 19,5 Mio CHF, der Konsolidierungseffekt von mehr als 15 Mio CHF sowie Effizienzsteigerungen, heisst es. Die Bank bekräftigt die Kaufempfehlung und will Schätzungen sowie Kursziel von 79 CHF nur geringfügig anpassen.
Die Innerschweizer hätten die Rezessionsspuren nicht verwischen können, doch das Vierbeinkonzept habe sich wieder einmal bewährt, lautet der Kommentar von Wegelin. Insbesondere die grösste Division "Technische Komponenten" werde aufgrund diverser Zukäufe, der hohen Reputation von Maagtechnic, Distrelec und vor allem der schwedischen ELFA für Furore sorgen - sofern sich die Konjunktur nachhaltig erhole. Aber auch Gummi und Kabel hätten reelles Wendepotential.
Das wichtigste Pro-Argument für Dätwyler ist laut Wegelin jedoch die Eigenkapitalquote, die sich mit 67,7% wieder historisch hohen Werten angenähert habe. "Mit diesem Eigenkapitalaspekt und dem Trendwendepotential im Rücken hat die Nebenwerteperle trotz der massiven Kurserholung weiteres Aufwärtspotential - notabene unter dem mittelfristigen Aspekt", heisst es.
cc/ch

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