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Zürich (awp) - Die Aktien von Givaudan sind am Freitag mit deutlichen Kursabschlägen in den regulären Handel gestartet, haben sich aber schon bald erholt und liegen zur Berichtszeit im Durchschnitt des Gesamtmarktes knapp ein halbes Prozent im Plus. Der weltgrösste Aromen und Riechstoff-Hersteller hat vorbörslich die Umsatzzahlen für das erste Quartal 2011 veröffentlicht und dabei rund 2% unter den Schätzungen abgeschlossen. Allerdings halten die Firmenverantwortlichen unverändert an den diesjährigen Wachstums- und Margenerwartungen fest. Ausserdem wurden frühere Aussagen bezüglich Preiserhöhungen bestätigt, was am Markt positiv beurteilt wird.
Nach einem Minus von 2,1% zum Handelsstart notiert das Papier um die Mittagszeit 0,2% höher auf dem Stand von 926 CHF (Tagestief 905, Tageshoch 934,50 CHF), dies bei im Vergleich zu den letzten Wochen leicht überdurchschnittlichen Volumen. Der Gesamtmarkt (SPI) notiert 0,3% im Plus. Händlern zufolge war im Markt im Vorfeld der Zahlen bereits auf eine leichte Enttäuschung spekuliert, was am Donnerstag Spuren in der Aktienkursentwicklung (-0,9%) hinterlassen hatte.
In Analystenkreisen zeigte man sich anfänglich ein wenig enttäuscht über die Umsatzentwicklung des ersten Quartals. Insbesondere im höhermargigen Geschäft mit Riechstoffen sei die Absatzentwicklung hinter den Erwartungen zurückgeblieben, hiess es etwa. Für die ZKB lag der Bereich Riechstoffe mit organisch +1,7% deutlich unter der eigenen Schätzung von 4,7%. Auch für die Analysten von Helvea waren die Zahlen unter den Erwartungen.
Die Privatbank Wegelin sprach in ihrem wie immer blumigen Kommentar von einem "leicht penetranten Umsatz-Duft". Obwohl die Messlatte aufgrund der vorjährigen Umsatzwachstumsrate von 10,6% in Lokalwährungen hoch gewesen sei, sei die heutige Zahlenpräsentation eine leichte Enttäuschung.
Ermutigend wurden in Marktkreisen hingegen die Aussagen hinsichtlich der Absatzpreise aufgenommen. So sei es dem Unternehmen gelungen, Preiserhöhungen durchzusetzen. Den vollen Einfluss erwartet Givaudan allerdings erst in der zweiten Jahreshälfte, was vor allem in der ersten Jahreshälfte auf die Margenentwicklung drücken dürfte.
Nach dem schwachen Start gab es laut Händlern Gelegenheitskäufe aus dem In- und Ausland. Von der Schlüsselunterstützung bei 900 CHF aus bestehe bei den Papieren zunehmend Spielraum für eine technisch bedingte Gegenbewegung nach oben, hiess es etwa. Allerdings fehlten aufgrund der mässigen Quartalsumsatzzahlen vorerst Gründe für eine grundsätzliche Neubeurteilung durch den Markt. Insgesamt seien die heutigen News kursneutral, meinte denn auch ein Marktteilnehmer.
Grundsätzlich zeigen sich Analysten weiter neutral bis optimistisch für die Aktien. Die ZKB etwa bewertet die Titel weiter mit "Übergewichten". Höhere Rohstoffkosten und Währungsgegenwind dürften nach dem Kursrückgang seit Jahresbeginn eskomptiert sein, die Aktie sei attraktiv bewertet, schreibt die Bank. Kursrücksetzer auf das Niveau auf 900 CHF könnten langfristig orientierten Anlegern eine Zukaufsmöglichkeit bieten, heisst es bei Wegelin. Die Bank Vontobel bewertet die Aktie mit "Hold" und Kursziel 1025 CHF, bei Helvea ist es ein "Neutral" mit Ziel 990 CHF. Einzig der französische Broker Cheurvreux gehört mit einem Rating "Underperform" (Kursziel 925 CHF) zu den Pessimisten.
uh/rt

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