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Zürich (awp) - Die Logitech-Aktien sind am Freitag in einem leicht freundlichen Gesamtmarkt grösster Verlierer unter den Bluechips. Analysten mehrerer Banken haben mit Kurszielsenkungen auf die am Vortag präsentierten Ergebnisse für das vierte Quartal 2011/12 reagiert. Von Interesse waren vor allem Aussagen des Managements nach der Gewinnwarnung Anfang April.
Gegen 11.10 Uhr verlieren die Titel 2,0% auf 12,00 CHF. Der Gesamtmarkt - gemessen am SPI - gewinnt derweil 0,28%. Vor der Gewinnwarnung waren für die Valoren noch Kurse von fast 17 CHF gezahlt worden. Der Verlust seit Jahresbeginn liegt bei rund 33%.
Analyst Michael Foeth von der Bank Vontobel zählt zu den positiveren Stimmen. Er zieht als Fazit, dass die bei der Gewinnwarnung angesprochenen Probleme temporär und nicht strukturell bedingt seien, auch wenn es einige Quartale brauche um diese vollständig zu lösen. Logitech hatte auf eine schwache Nachfrage in der Region EMEA (Europa, Nahost und Afrika) verwiesen.
Das Unternehmen dürfte die mittelfristigen Ziele aber aufgrund der langsamen Margenentwicklung nicht mehr erreichen, heisst es bei Vontobel weiter. Allerdings verfüge das Unternehmen über eine Anzahl von attraktiven Wachstumsmöglichkeiten in den Schwellenländern, so der Analyst. Das neue Kursziel liegt bei 16 (20) CHF, das "Buy"-Rating wird bestätigt.
Im Urteil der Credit Suisse hat das Management den Einbruch des Geschäfts in der EMEA-Region im vergangenen Quartal gut erklärt. Um die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr zu erreichen, müssten aber die Probleme rasch gelöst werden, schreibt Analyst Christoph Gretler. Das Unternehmen habe die Messlatte hoch angesetzt. Die Credit Suisse nimmt das Kursziel auf 13,70 CHF von bisher 15 CHF zurück. Das Rating bleibt auf "Neutral".
Nach der Gewinnwarnung Anfang April seien die Zahlen nun eher dünn ausgefallen und der Ausblick sei gemischt, schreibt Analyst Joern Iffert von der UBS. Allerdings biete das Geschäftsmodell trotz der aktuellen Schwierigkeiten gesunde Wachstumschancen wie beispielsweise durch das Engagement in schnell wachsenden Schwellenländern wie China.
Zudem könne sich die PC-Nachfrage erholen und falls Tablet-PCs zum Standard würden, könnten Kunden auch hier Peripheriegeräte anschliessen, um den Komfort zu erhöhen, meint die UBS. Auch könne das höhermargige LifeSize-Geschäft ein Wachstum von 10 bis 20% sehen. Das Unternehmen müsse nun aber abliefern, um das Vertrauen der Anleger wieder herzustellen. Die UBS senkt das Kursziel auf 13,50 von 14,00 CHF und bewertet die Aktien mit "Neutral".
Die Analysten von Morgan Stanley nennen den Ausblick von Logitech dagegen "schwach", allerdings sei er eher vorsichtig als sehr konservativ. In einigen Punkten sei er realistisch-vorsichtig, heisst es in der Studie. Dazu zählten die Empfangsbox "Revue" für Google-TV, Kannibalisierungseffekte durch Tablet-PCs, die Verkäufe von Peripherie-Geräten in reifen Märkten und die Kostenentwicklung. Die Analysten sehen wenig Spielraum für positive Überraschungen. Morgan Stanley senkt das Kursziel auf 11,20 (12,60) CHF und bleibt bei "Underweight".
cc

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