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Zürich (awp) - Die Aktien des schweizerisch-amerikanischen Computerzubehör-Herstellers Logitech verlieren auch heute Dienstag weiter an Boden. Marktbeobachter führen die neuerlichen Abgaben in einem gut gehaltenen Markt auf die gegen das Unternehmen und Manager eingereichte Sammelklage in den USA zurück. Für eine weitere Sammelklage ist die Zulassung beantragt worden. Das Unternehmen soll den Vorwürfen zufolge im Zusammenhang mit einer Anfang April abgegebenen Gewinnwarnung gegen das US-Börsengesetz verstossen haben.
Bis um 12.00 Uhr verlieren die Logitech-Aktien um 4,2% auf 10,36 CHF. Am Vortag schlossen die Titel um 2,3% tiefer. Der Gesamtmarkt, gemessen am SPI, zeigt sich fast unverändert.
Analysten beurteilen die Sammelklage bisher allerdings zurückhaltender. Bei der Einreichung von Sammelklagen im Zusammenhang mit Gewinnwarnungen handle es sich um ein in den USA nicht unübliches Vorgehen, heisst es beispielsweise in einem Kommentar der Zürcher Kantonalbank.
Gemäss den Vorwürfen soll Logitech die Anleger im Zusammenhang mit der Gewinnwarnung nicht ausreichend oder nicht rechtzeitig informiert haben. "Angesichts der soliden Ergebnisse des 3. Quartals 2011 bezweifeln wir, dass die Sammelklagen Erfolg haben werden", schreibt der zuständige Analyst der Bank Vontobel. Die Klagen würden aber auf jeden Fall Rechtskosten für Logitech verursachen. An den Fundamentaldaten ändere sich jedoch nichts.
Logitech hatte seine Aktionäre und auch die Analysten Anfang April mit einer Gewinnwarnung überrascht. Statt der ursprünglich für das Geschäftsjahr 2010/11 (per Ende März) in Aussicht gestellten 170 bis 180 Mio USD an operativem Gewinn würden nur 140 bis 150 Mio USD resultieren, hiess es damals.
Ende April teilte Logitech schliesslich mit, dass 142,7 Mio USD erzielt worden seien. Seit Ende März hat die Logitech-Aktie an der US-amerikanischen Börse wie auch in der Schweiz über 30% an Wert verloren.
rt/cc

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