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Zürich (awp) - Die Aktien der Schulthess Group zeigen sich am Dienstag im frühen Geschäft sehr stark. Das Unternehmen hat vorbörslich Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 vorgelegt, welche die Erwartungen übertroffen haben. Wegen der Transformation des Unternehmens (Bereich Anlagenbau abgestossen, Organisation umstrukturiert) und der damit verbundenen Kosten kam der Gewinn zwar deutlich zurück, allerdings weniger als befürchtet. Für 2011 verbreitet Schulthess zudem Optimismus.
Bis um 09.25 Uhr ziehen Schulthess in einem freundlichen Gesamtmarkt um 2,50 CHF oder 5,4% auf 49,20 CHF an (Tageshoch 49,80 CHF). Gehandelt sind bis anhin über 34'000 Aktien, bei einem durchschnittlichen täglichen Handelsvolumen von knapp 20'000 Stück in den vergangenen Wochen. Der Gesamtmarkt (SPI) steht 0,42% höher.
Zu berücksichtigen gilt bei der heutigen Reaktion der Aktie, dass der Titel seit dem Zwischentief bei unter 32 CHF Ende des dritten Quartals 2010 praktisch nur noch gestiegen ist und so innert der vergangenen fünf Monate rund 45% zugelegt hat. Vom Hoch im Jahr 2009 bei rund 65 CHF sowie von denjenigem im Jahr 2008 bei rund 75 CHF befinden sich Schulthess allerdings noch immer ein ganzes Stück entfernt.
Die positive Überraschung an den Zahlen sei vor allem die hohe EBIT-Marge im Bereich Wärmetechnik, heisst es in einer ersten Einschätzung der Bank Vontobel. Aufgrund dieser ermutigenden Verbesserung der Profitabilität würden die Gewinnschätzungen für 2011 um rund 10% angehoben. Überarbeitet werde auch das Kursziel von 40 CHF für die Aktie, dies mit der Tendenz nach oben. Vontobel stuft Schulthess mit "Hold" ein.
Der Turnaround bei Schulthess scheine auf Kurs, schreibt die Bank Wegelin. Die Trends zu mehr Energieeffizienz dürften anhalten und auch der höhere Ölpreis könnte einen zusätzlichen Wachstumsimpuls auslösen. Für eine steigende Nachfrage nach Wärmepumpen und Komfortlüftungen sollten zudem die zunehmend strengeren Auflagen im Häuserbau (Stichwort Minergiestandards) sorgen.
Schulthess müsse nun beweisen, dass das Unternehmen wieder an die früheren Wachstumsraten anknüpfen und damit die Phantasie der Investoren erwärmen könne. Dazu müssten sich die Absätze der Wärmetechnik in Deutschland und Frankreich wieder verbessern. Auch im Bereich Waschtechnik scheine weiterer Handlungsbedarf vorhanden. Dies mit Blick auf den unbefriedigenden Export, denn der Absatz in der Schweiz laufe nach wie vor gut.
cf/uh

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