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Zürich (awp) - Die Aktien der Stromkonzerne BKW und Alpiq notieren am Donnerstag nach dem Entscheid des Bundesrats zum geordneten Atomausstieg freundlich. In der Schweiz sollen keine neuen AKW mehr gebaut werden, die bestehenden fünf Reaktoren werden aber nicht sofort abgeschaltet, was für die Betreiber positiv ist.
Bis um 9.45 Uhr rücken Alpiq um 2,9% auf 327 CHF vor und BKW avancieren 0,3% auf 58,15 CHF. Am Mittwochnachmittag hatte der Bundesrat den Entscheid bekannt gegeben, bis Handelsende waren die Alpiq-Titel am Vortag um 0,7% gesunken, jene der BKW aber um 2,3% gestiegen. Der Gesamtmarkt - SPI - gewinnt derweil 0,15%.
Während dies alle Sorgen über eine frühe Stilllegung und die Finanzierung der Stilllegungs- und Entsorgungsfonds für Nuklearanlagen beende, sei der wichtigste Aspekt der Preis, den die Schweiz in Sachen Effizienz, Stromerzeugungsmix und höhere Steuern zahle, schreibt Analyst Andreas Escher von der Bank Vontobel. Hauptfavorit für die Bank bleibt Alpiq, da der Atomausstieg nicht vor 2029 beginnt.
Nun sei ein Unsicherheitsfaktor für die Aktien der Stromversorger weggefallen, meint Analyst Sven Bucher von der ZKB. Jedoch werde der Entscheid des Bundesrat zu einem späteren Zeitpunkt im Parlament diskutiert und komme wohl in einigen Jahren vors Volk. Zudem müssten die Kernkraftwerke weiterhin die von den Sicherheitsbehörden geforderten zukünftigen Sicherheitsanforderungen erfüllen. Entsprechend blieben Unsicherheiten bestehen.
Grundsätzlich sei der Entscheid positiv sowohl für BKW als Betreiberin des Kernkraftwerks Mühleberg, als auch für Alpiq mit Beteiligungen von 32,4% am Atomkraftwerk Leibstadt sowie 40% an Gösgen, so die ZKB weiter. Letztere zählten zu den neueren Kernkraftwerken und müssten gemäss Eidg. Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI weniger Anforderungen erfüllen.
cc/rt

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