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Zürich (awp) - Die Aktien der Swatch Group haben den Handel am Dienstag mit klar festeren Kursen eröffnet. Die Titel profitieren von den heute publizierten, rekordhohen Gewinnzahlen. Mit Blick auf den weiteren Geschäftsverlauf gibt sich der Uhrenkonzern nach wie vor zuversichtlich, mittelfristig wird ein Umsatzniveau von 10 (2010: 6,44) Mrd CHF angestrebt. Eine Enttäuschung sei der zu tief ausgefallene Dividendenvorschlag, meinen Analysten.
Bis um 09.45 Uhr steigen Swatch Inhaber um 1,4% auf 396,60 CHF, der Tageshöchstkurs notiert bei aktuell 399,10 CHF. Der Gesamtmarkt steht mit -0,02% praktisch unverändert auf Vortagesniveau.
Swatch habe ein sehr gutes Zahlenset für das Geschäftsjahr 2010 vorgelegt, heisst es in einem Kurzkommentar der UBS. Dabei konnten die Margen in allen Bereichen deutlich verbessert werden. Im Ausblick sei der gute Start ins neue Jahr bestätigt worden, wobei die Bestellbücher auch in den weniger wichtigen Segmenten Produktion und Elektronische Systeme gut gefüllt seien.
René Weber von der Bank Vontobel wird seine Gewinnschätzungen für Swatch für die Jahre 2011 und 2012 um rund 5% anheben, belässt das Rating aber auf "Hold" (Kursziel: 440 CHF). Die Ergebnisse bezüglich EBIT und Nettogewinn hätten die Erwartungen übertroffen, schreibt Weber. Dagegen falle die Reduktion der Ausschüttungsquote etwas enttäuschend aus. Schliesslich weise die Gruppe noch immer eine hohe Nettoliquidität von 1,8 Mrd CHF auf.
Auch für Patrik Schwendimann von der ZKB ist die vorgeschlagene Dividendenerhöhung um 25% eine leichte Enttäuschung. Bei dem aktuell sehr hohen Cash-Bestand von Swatch sei am Markt diesbezüglich wohl noch etwas mehr erwartet worden. Nach der starken Umsatzpublikation im Januar hatte Schwendimann bereits mit sehr guten Ergebnissen gerechnet. Insofern habe der Gewinnausweis in etwa seine Erwartungen getroffen, so der ZKB-Analyst.
Gemäss dem Kommentar der Bank Wegelin dürften sich die Anleger über den höchsten Gewinn in der Geschichte des Unternehmens freuen. Die Strategie einer breiten Uhrenpalette, die von Luxusuhren bis ins Tiefpreissegment reicht, scheine sich auszuzahlen. Weiter dürfte die ohnehin schon starke Stellung in den Wachstumsmärkten dem Unternehmen in Zukunft noch mehr Umsatz einbringen. Als Unsicherheitsfaktor sehen die Wegelin-Autoren allerdings die Inflationsentwicklung in China, was weiteres Wachstum dämpfen könnte.
mk/rt

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