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Zürich (awp) - Die Valoren der Swatch Group SA sind am Dienstag mit grossen Kursaufschlägen in den Handel gestartet und haben die Anfangsgewinne im Laufe des Morgens noch ausbauen können. Der Westschweizer Uhrenkonzern hat vorbörslich für das Geschäftsjahr 2009 überzeugende Ergebniszahlen vorgelegt: Sowohl auf Stufe EBIT als auch beim Konzerngewinn liegen die Zahlen klar über den Konsensschätzungen. Ausserdem zeigt sich der Konzern für 2010 "sehr zuversichtlich" und will gestärkt aus der Finanzkrise kommen.
Um 11.30 Uhr notiert die Inhaber-Aktie bei relativ hohen gehandelten Volumen 5,2% höher auf dem Stand von 282,50 CHF (bisheriges Tageshoch 285,50 CHF). Der Gesamtmarkt (SMI) legt derweil leicht an Terrain zu (+0,3%). Die Swatch-Namenaktie gewinnt 4,5% auf 53,90 CHF.
Analysten bezeichnen die vorliegenden Zahlen als sehr solide. Vor allem auf der Kostenseite seien dem Unternehmen deutliche Fortschritte gelungen, so ein Händler. Sollte sich im laufenden Jahr eine Umsatzerholung einstellen, werde diese zumindest im ersten Moment überdurchschnittlich stark auf die Ertragsentwicklung durchschlagen.
"Einmal mehr ein Überzeugender Zahlensatz des Uhrenherstellers", kommentiert die Bank Wegelin. Auch die Aussichten stimmten zuversichtlich und dürften die stattliche Erholungsbewegung der Swatch-Aktie im Vorjahr flankieren. Dank starken Marken mit hohem Wiedererkennungswert, einer guten produktspezifischen Diversifizierung und einer globalen Präsenz mit einer starken Stellung in den Wachstumsmärkten scheine die Unternehmung sehr gut aufgestellt, um tatsächlich gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Wegelin erwähnt als positive Punkte auch mögliche weitere geschickte Übernahmen, vertrauenswürdiges Management und Verwaltungsrat und nennt in diesem Zusammenhang die Nomination des ehemaligen SNB-Präsidenten Jean-Pierre Roth.
Vontobel schreibt, das Ergebnis für das zweite Halbjahr 2009 mit einer Marge von 20% sei sehr stark und der Start ins 2010 unterstütze die Prognose für eine Margenverbesserung im laufenden Jahr. Die Zahlen zeigten auch, dass die Gruppe ihre Kosten unter Kontrolle habe.
Die Analysten der beiden Grossbanken UBS und CS nennen das Resultat beeindruckend bzw. deutlich über den Erwartungen. Letztere nennt die Swatch-Gruppe als strukturell und geographisch eines der am besten platzierten Unternehmen im Luxusgütersektor. Dies vor allem dank der starken Diversifizierung mit 19 Uhrenmarken im ganzen Preissegment, aber auch wegen des relativ geringen Umsatzanteils in den USA und Japan bzw. eines hohen Anteils in Asien (ex Japan).
Die Analysten der Citigroup, die ebenfall von besser als erwartet ausgefallenen Zahlen sprechen und auch noch die verbesserte Cash-Position als positiven Punkt erwähnen, gehen davon aus, dass die Konsensus-Schätzungen für den Gewinn aufgrund der starken Zahlen und des guten Starts ins 2010 um etwa 5% erhöht werden dürften.
Wenig überrascht von den Zahlen zeigt sich die einzig ZKB. Die Swatch Group habe wie erwartet für das zweite Halbjahr deutlich bessere Ziffern ausweisen können, heisst es in einem Kommentar der Bank.
Die Einschätzung der Aktie ist bei den meisten Analasten positiv. Vontobel und Helvea etwa stufen die Aktie mit "Buy" und Kursziel 350 CHF ein, die CS mit "Outperfom" und gleichem Kursziel, bei UBS und Citigroup ist es je ein "Buy" mit Kursziel 325 CHF. Einzig die ZKB stuft das Papier lediglich mit "Marktgewichten" ein, nennt aber kein Kursziel. Bei Wegelin meint der Kommentator, dass Kursschwächen zum Zukauf genutzt werden könnten.
uh/cc

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