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Zürich (awp) - Die Aktien der Zurich Financial Services (ZFS) halten sich am Dienstagmorgen in der Eröffnungsphase etwas besser als der schwache Gesamtmarkt. Vorbörslich hatte der Versicherer den Abschluss einer 25-jährigen Vertriebsvereinbarung mit der Banco Santander gemeldet, in deren Rahmen er 51% am Versicherungsgeschäft des Instituts in Brasilien, Mexiko, Chile, Argentinien und Uruguay übernimmt und dafür eine Vorabzahlung von 1,67 Mrd USD sowie erfolgsabhängige Zahlungen leistet. Die Transaktion wird im Markt positiv beurteilt. Sie zeige aber auch unter welchem Druck der Konzern stehe, seine Position in den Wachstumsmärkten zu stärken, hiess es unter Marktbeobachtern.
Bis um 09.20 Uhr verliert die ZFS-Aktie um 0,6% auf 268,50 CHF. Der Gesamtmarkt gibt etwas deutlicher nach; der SMI sinkt um 1,00%.
Die Vertriebsvereinbarung verbessere die Position von ZFS im Bereich Lebensversicherung im wachsenden lateinamerikanischen Markt, vor allem in grössten Märkten Brasilien, Mexiko und Argentinien, schreibt Stefan Schürmann von der Bank Vontobel in einem Kommentar. "Das Geschäft ist ein Beweis für die gesunde Bilanz von ZFS und den Ruf, eine gute Wachstumsgelegenheit sichern zu können."
Zudem entspreche die Transaktion dem Fokus von ZFS, die Geschäfte in Asien und Lateinamerika zu vergrössern, und verbessere das Wachstumsprofil sowie den Leben-/Nicht-Leben-Mix. Die Bank Vontobel bestätigt die "Buy"-Empfehlung (Kursziel: 310 CHF).
Der überraschende Zukauf dürfte von den Investoren begrüsst werden und stehe im Einklang mit der angekündigten Strategie, das Versicherungsgeschäft in den Schwellenländern auszubauen, schreiben auch die Experten der St. Galler Privatbank Wegelin. Zwar würden Versicherungsaktien immer noch gewisse Risiken aufweisen wie risikobehaftete Staatsanleihen in den Portfolios, zunehmende Regulierung, steigende Anzahl von Naturkatastrophen. Jedoch schienen die Assekuranztitel aufgrund der angewendeten "Sippenhaft" bei den Finanzaktien aber auch über einen gewissen Nachholbedarf zu verfügen.
Die ZFS-Papiere seien zudem (noch) nicht sonderlich teuer bewertet und würden eine Dividendenrendite von 6,3% aufweisen. Somit könnte sich die jüngste Kurserholung bei der ZFS-Aktie fortsetzen und die könnte die Marke von 300 CHF anvisiert werden, heisst es weiter.
rt/ra

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