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PARIS (awp international) - Der französisch-amerikanische Telekomausrüster Alcatel-Lucent stellt in diesem Jahr eine operative Marge am unteren Ende der bisherigen Spanne in Aussicht. Mit 5 Prozent legte Unternehmenschef Ben Verwaayen das Margenziel am Donnerstag an das untere Ende der Zielspanne von 5 bis 9 Prozent. Dennoch wurden die Jahresziele und die Geschäftszahlen für 2010 am Markt positiv aufgenommen. Dort gilt als ausgemacht, dass sich Alcatel-Lucent auf dem Weg der Besserung befindet. An der Pariser Börse legte der Kurs zu Handelsbeginn um 11,3 Prozent auf 2,96 Euro zu.
Verwaayen begründete die niedrige Marge mit Engpässen im Nachschub von Komponenten und hält an seinem Ziel fest, in diesem Jahr einen positiven Cashflow zu erreichen. "Die Marktdynamik ist stark", sagte er. "Wir sind zuversichtlich, in diesem Jahr schneller als der Markt zu wachsen und die Profitabilität deutlich zu steigern."
Im vergangenen Jahr erhöhte sich der Umsatz um 5,5 Prozent auf 16 Milliarden Euro, wie der Konkurrent von Ericsson und Huawei aus China mitteilte. Analysten hatten mit etwas weniger gerechnet. Die operative Marge lag 2010 mit 1,8 Prozent am unteren Ende der Zielspanne von 1 bis 5 Prozent.
Alcatel-Lucent verdankte den Umsatzschub in erster Linie dem Wachstum in den Vereinigten Staaten zum Jahresende. Grossverträge mit den Telekom-Platzhirschen AT&T und Verizon prägten das Geschäft. Amerikanische Telekomkonzerne investieren derzeit wegen des immensen Datenverkehrs in grossem Stil in Mobilfunktechnik der vierten Generation. Dieser Trend ist auch in Europa und Asien vorhanden, wobei die Nachfrage aus China besonders herausragt.
Weltweit verzeichnete Alcatel-Lucent starkes Wachstum im Mobilfunk. Neben den Netz-Standards W-CDMA und GSM zog zum Jahresende erstmals in ernstzunehmendem Ausmass das Geschäft mit der neusten Mobilfunknetztechnik LTE an.
fn/mne/wiz

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