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Alex Zülle weiter in Gelb

Leader Alex Zülle lässt sich feiern...

(Keystone)

Nach der 7. Etappe der Tour de Suisse wurde der erstplatzierte Gianluca Bortolami deklassiert und Juan Manuel Garate zum Sieger erklärt. Alex Zülle bleibt Leader.

So kommt es, wenn der Veranstalter 150 m vor dem Zielstrich noch eine kleine Rechtskurve eingebaut hat... Der Italiener Gianluca Bortolami war von seinem sportlichen Leiter auf diese letzte Richtungsänderung aufmerksam gemacht worden und fuhr die Kurve weit von links an.

Juan Manuel Garate nahm die Kurve eng und wurde wegen seiner hohen Geschwindigkeit gegen Bortolami gedrängt, worauf es zum Ellbogenkontakt kam. Garate musste einen Moment lang mit Pedalieren aufhören und lancierte dann seinen Spurt erneut.

Die UCI-Kommissäre werteten das Verhalten Bortolamis als irregulären Sprint und setzten den Italiener auf den 18. Platz und damit letzten Platz jener Gruppe, die während über 150 km vorausgefahren war.

Schnider rückte vor

Die 18 Ausreisser hatten einen Maximalvorsprung von 8:15 Minuten erzielt. Im Ziel betrug der Vorsprung auf das Feld noch 5:26 Minuten. Grösster Nutzniesser der entscheidenden Offensivaktion des Tages war Daniel Schnider, der im Gesamtklassement vom 19. auf den 10. Platz vorrückte. Neben dem Entlebucher gehörten auch Martin Elmiger und Roger Beuchat den Ausreissern an.

Beim nachträglich zum Etappensieger erklärten Juan Manuel Garate handelt es sich um den Vierten des diesjährigen Giro d'Italia. Der Spanier hat in Vevey in seinem dritten Profijahr seinen dritten Sieg erzielt.

Zülle gut unterstützt

Mit der Bildung der frühen Fluchtgruppe war das Szenario vorgegeben. In erster Linie die Helfer des Gesamtersten Alex Zülle mussten dafür schauen, dass der Rückstand des Feldes nicht zu gross wurde. Dieser Aufgabe kamen sie wacker nach.

An der Spitze des grossen Haufens waren in erster Linie die gelben Trikots des Teams Coast auszumachen. Gelegentlich traten auch die Teamkollegen des Gesamtzweiten Laurent Dufaux in Aktion, damit die Arbeitslast nicht ganz zu einseitig verteilt war.

swissinfo und Toni Nötzli (Si)

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