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Die jurassische Kantonspolizei hat Ende März einen Mann verhaftet, der in Trauerhaushalte eingebrochen war. Zum Einbruch nutzte er jeweils die Abwesenheit während der Beisetzungen. Sein Unwesen trieb er in den Kantonen Jura, Neuenburg, Freiburg, Waadt und Bern.

Der 27-jährige Schweizer sitzt im Waadtland in Haft. Erwischt wurde er am 27. März in der Region Delsberg auf frischer Tat, wie die Waadtländer Behörden am Mittwoch mitteilten. Seit Jahresbeginn war ihm die Waadtländer Kantonspolizei auf der Spur.

Die Angaben über die Trauerhaushalte besorgte sich der Einbrecher aus den Todesanzeigen. Wenn die Angehörigen ihre Wohnungen zur Trauerfeier verlassen hatten, brach er ein. Bei einer seiner Taten hinterliess er entsprechende Spuren, so dass er identifiziert werden konnte.

Wie Philippe Jaton, Mediensprecher bei der Kantonspolizei Waadt, sagt, kommen solche Verbrechen immer wieder einmal vor. Darum rät er den Trauernden vor Aufbruch an die Beisetzung Nachbarn über die Abwesenheit zu informieren oder andere Sicherheitsmassnahmen zu treffen.

SDA-ATS