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Bei einer Rekord-Versteigerung in Genf ist der teuerste Saphir aller Zeiten über den Auktionstisch gegangen. Der Stein namens "Blue Belle of Asia" stammt aus Sri Lanka und wurde am Dienstagabend für umgerechnet 16,9 Millionen Franken an einen privaten Sammler verkauft.

Der Saphir ziert eine funkelnde Diamantenkette und galt als Prunkstück einer Aufsehen erregenden Juwelen-Versteigerung, die insgesamt 147,3 Millionen Franken und damit ebenfalls eine Rekordsumme einspielte, wie das Auktionshaus Christie's mitteilte.

Unter den Hammer kamen in Genf auch zwei mit Edelsteinen verzierte Tigerfiguren von Cartier aus dem Besitz der Herzogin von Windsor, die nach einer regelrechten Bieterschlacht für 3,1 Millionen Franken verkauft wurden.

Brosche der Kaiserin

Viel Geld spielte auch eine für 1,9 Millionen Franken versteigerte Brosche aus dem 19. Jahrhundert ein, die einst der französischen Kaiserin Eugénie gehörte.

Das Auktionshaus Christie's hatte den Wert der Brosche, bekannt unter dem Namen "Blätter der Stachelbeere", auf zwischen zwei und drei Millionen Dollar geschätzt. Details zum Käufer gab Christie's vorerst nicht bekannt.

"Nur ganz wenige Schmuckstücke aus den Kronjuwelen Frankreichs haben bis in die heutige Zeit überlebt, und es ist äusserst rar, dass ein Stück aus dieser Sammlung auf dem Markt erscheint", hielt das Auktionshaus fest. Die Brosche war 1855 von Kaiserin Eugenie beim kaiserlichen Juwelier Bapst in Auftrag gegeben worden.

Die Brosche ist symbolisch aus drei Blättern des Stachelbeerstrauchs geformt und mit Diamanten besetzt. 1870, beim Sturz des Zweiten Kaiserreichs, folgte Eugenie ihrem Mann Napoleon III. nach England. Den grössten Teil ihrer Schmucksammlung liess sie in Paris zurück.

Von Tiffany's ersteigert

1887, 17 Jahre später, versteigerte die damalige französische Regierung die meisten Gegenstände des Kaiserreichs, darunter auch die Kronjuwelen. Bei dieser historischen Versteigerung erwarb das amerikanische Juwelierhaus Tiffany & Co. die Brosche Eugenies.

1936 schenkte die Metropolitan Opera in New York das Schmuckstück der berühmten Sängerin Lucrezia Bori. Die 1960 verstorbene Diva vermachte die Brosche in ihrem Testament der New Yorker Metropolitan Opera, wo diese bis heute aufgehoben wurde.

Laut Christie's nahmen rund 600 Interessenten aus 30 Ländern an der Versteigerung teil. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf knapp das Doppelte der vom Auktionshaus erwarteten Summe.

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SDA-ATS