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Zum Schutz vor Dieben haben Dorfbewohner im Osten Chinas ihre Ortschaft mit einer Kopie der Chinesischen Mauer umzingelt. Das Bollwerk in Aodi in der Provinz Zhejiang ist sieben Meter hoch, fast ein Meter dick und besitzt ein schweres Eisentor.

Wegen der steigenden Zahl von Einbrüchen hätten sich die Menschen mit dem massiven Bauwerk abgeschottet, berichtete die Staatszeitung "China Daily" am Dienstag. Die umgerechnet rund 70'000 Franken Baukosten hätten die 270 Einwohner grösstenteils selbst aufgebracht.

In den vergangenen Jahren hatte der Wohlstand in der Gegend dem Bericht zufolge deutlich zugenommen, nachdem mehrere Fabriken und eine Schnellstrasse gebaut worden waren. Die Menschen in Aodi hätten sich bessere Möbel, Handys und sogar Computer leisten können - was immer mehr Diebe angelockt habe.

Mit ihrer "Chinesischen Mauer" greifen die Bewohner nun zur Selbsthilfe, wobei die traditionelle Sicherheitsmassnahme laut "China Daily" an die Moderne angepasst wurde: Eine Karte mit Magnetstreifen dient als Schlüssel, um spätabends durch das Tor in das Dorf zu gelangen.

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SDA-ATS