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"City of God" in Rio de Janeiro: eines der berüchtigtsten und gefährlichsten Armenviertel in Brasilien. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/LEO CORREA

(sda-ats)

Mitglied einer kriminellen Bande im Film, aber auch in der Realität: Ein Laiendarsteller aus dem preisgekrönten brasilianischen Favela-Drama "City of God" hat sich der Polizei in Rio de Janeiro gestellt, weil er des Mordes an einem Polizisten verdächtigt wird.

Ivan da Silva Martins alias "Ivan, der Schreckliche", bestritt aber nach Angaben des Portals "O Globo", an der Tötung eines Polizisten in der Favela Vidigal beteiligt gewesen zu sein. Ihm wird auch vorgeworfen, Chef einer Drogenbande zu sein.

Auch im Film aus dem Jahr 2002 spielte der heute 34-Jährige einen Drogenhändler. Der auf einem Roman von Paulo Lins basierende Film zeigte schonungslos die andere, brutale Seite Rio de Janeiros und löste Debatten über die Gewalt in den Armenvierteln der Metropole aus.

Ein Jahr nach den Olympischen Spielen gerät die Sicherheitslage in Brasilien zunehmend ausser Kontrolle. Staatspräsident Michel Temer hat daher vergangene Woche die Entsendung von rund 8500 Soldaten angeordnet, die bis mindestens Ende des Jahres bleiben und beim Kampf gegen Drogenbanden helfen sollen.

Unter den 2700 Menschen, die bereits in diesem Jahr im Bundesstaat Rio de Janeiro getötet wurden, waren auch 91 Polizisten.

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SDA-ATS