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Das Zürcher Museum Bellerive setzt den neuen Schweizer Handarbeitstrend in eine Ausstellung um: vom 29. April bis zum 24. Juli zeigt es die Ausstellung "Neue Masche - gestrickt, gestickt und anders". Zu sehen ist nach Museumsangaben ein "Crossover durch Kunst, Mode und Produktdesign."

Das Museum Bellerive ist nicht das erste Museum in der Schweiz, das den neuen Trend zur Nadelarbeit in einer Ausstellung umsetzt. Bereits im Herbst 2010 warnte das St.Galler Textilmuseum "Achtung! Frisch gestrickt". Es präsentierte dabei Strickobjekte vom 3. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Die Zürcher Ausstellung ist dagegen stärker der Gegenwart verhaftet: Bis auf Ausstellungsstücke von Alice Bailly, Ernst Ludwig Kirchner und Sophie Taeuber-Arp stammt die Mehrheit der Exponate von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern.

Das reicht von der schwedischen Designerin Sandra Backlund über die dänische Designerin und Künstlerin Isabel Berglund bis zu den brasilianischen Designern Fernando und Humberto Campana. Sie alle beschritten laut Museums-Pressetext "mit dem Faden in der Hand ganz neue Wirkungsfelder".

Lustvolle Kritik an überkommenen Kulturvorstellungen

Ihre Werke in unterschiedlichen Nadeltechniken zeigten Selbstbestimmung, Aktivismus oder Vernetzung und stellten Verbindungen der Künste mit dem Alltäglichen her. Das Stricken, Häkeln und Sticken stelle einerseits Nähe zwischen den Betrachtenden und den Künstlerinnen und Künstlern her, andererseits kritisiere es lustvoll kulturelle Wertvorstellungen.

Das tun dann solche Werke wie "Yellow Kelly" von Felieke van der Leest: ein an Ringen turnender, gehäkelter, gelber Plastikvogel mit rosa Beinen. Oder auch Patricia Wallers "Domestic Help": ein grau gehäkelter Elefant, der seinen Rüssel als Staubsauger einsetzt.

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SDA-ATS